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SFV-Judoka André Breitbarth ist Niedersachsens Polizeisportler des Jahres 2014

Große Ehre für unseren Top-Athleten André Breitbarth: der Judoka des SFV Europa wurde am Montag, den 23. Februar 2015 bei einem Empfang in der Dornse des Altstadtrathauses Braunschweig von Innenminister Boris Pistorius zu Niedersachsens Polizeisportler des Jahres 2014 ausgezeichnet. Hierzu sagt unser gesamter Verein „Herzlichen Glückwunsch“!

André erhielt diese Auszeichnung für seine hervorragenden nationalen und internationalen Leistungen im Judosport im Jahr 2014. Im vergangnen Jahr gelang ihm endgültig der erfolgreiche Übergang von den Junioren zu den Erwachsenen. Nachdem er bereits im Jahr 2013 seinen ersten Deutschen Meistertitel bei den Senioren holen konnte, verteidigte er diesen Titel im Januar 2014 erfolgreich. Was folgte war eine Saison mit zahlreichen Höhepunkten, aus der der 3. Platz im Einzel bei den Europameisterschaften sowie die Bronzemedaillen mit der Mannschaft des Deutschen Judo Bundes bei den Team-Europameisterschaften und den Team-Weltmeisterschaften ausschlaggebend für die Wahl waren.

Ausführliche Berichte zu der Ehrung gab es in der Braunschweiger Zeitung sowie auf der Internetseite des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport:
Artikel BZ_André Breitbarth Polizeisportler 2014
Artikel auf der Homepage des MI Niedersachsen


„Doppelter Einsatz“ des SFV beim Judo Grand Prix Deutschland – André Breitbarth wird Fünfter

Judo-Sport der Extra-Klasse bot der Grand Prix von Deutschland: vom 20. bis 22. Februar versammelte sich die gesamte Judo-Weltelite in Düsseldorf, um beim ersten Turnier der IJF World Series im Jahr 2015 um Qualifikationspunkte für die Olympischen Spiele in Rio zu kämpfen. Mit dabei war der SFV gleich in zweifacher Hinsicht: neben der Matte mit SFV-Trainer Mihail Donciu als Beobachter, auf der Matte mit SFV-Judoka André Breitbarth als Wettkämpfer im Schwergewicht +100Kg.

Insgesamt gingen 547 Athletinnen und Athleten – 220 Frauen und 327 Männer – aus 75 Nationen an den Start, was im Jahr sechs des Düsseldorfer Grand Prix‘ einen neuen Teilnehmerrekord bedeutete. Ein Grund dafür war mit Sicherheit, dass es bereits um Qualifikationspunkte für die Olympischen Spiele 2016 in Rio ging. DJB-Präsident Peter Frese dazu: „Mit dem Judo Grand Prix in Düsseldorf beginnt die heiße Phase der Olympia-Qualifikation“. Aufgrund der hohen Anzahl an Startern musste der Beginn der Wettkämpfe an den drei Tagen sogar kurzfristig auf 09.30Uhr vorverlegt werden. Eine professionelle Organisation der Veranstalter sowie rund 200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ließen das Event aber nichtsdestotrotz zu einem vollen Erfolg werden.

Davon konnte sich SFV-Trainer Mihail Donciu selbst ein Bild machen. Der Deutsche Bundestrainer a.D. der Frauen und der männlichen Jugend u17 war als Beobachter für unseren Verein vor Ort, da wir als SFV einen besonderen Fokus auf das Thema Wettkampf- und Leistungssport legen. Und was erfüllt diesen Zweck besser, als eine der hochkarätigsten Judoveranstaltungen im deutschsprachigen Raum, zumal mit André Breitbarth auch ein Kämpfer unseres eigenen Vereins am Start war (doch dazu später mehr). Mihail verfolgte an den drei Wettkampftagen Judo auf Spitzen-Niveau. Seine Eindrücke hat er in vielen interessanten Photos festgehalten, die ihr euch in unserer Galerie ansehen könnt.

Von deutscher Seite waren insgesamt 46 Judoka am Start, die mit einer Ausbeute von 1x Silber und 6x Bronze Rang zehn im Medaillenspiegel belegten. Einer von ihnen war unser Top-Athlet André Breitbarth, für den es auch dieses Mal leider nicht zu einem Podestplatz bei seinem Heim Grand Prix reichte. Der SFVler griff am Sonntag in seiner Gewichtsklasse +100Kg in das Wettkampfgeschehen ein. Insgesamt hatten 36 Kämpfer für diese Klasse gemeldet, normalerweise sind es bei Veranstaltungen dieser Art ca. 25. Nach einem Freilos in der ersten Runde traf André auf den Litauer Marius Paskevitius, seines Zeichens Siebter der letztjährigen Weltmeisterschaften und Gewinner des Grand Prix in der Türkei. Beide gingen hart in den Kampf und bekamen dafür prompt eine Bestrafung (Shido), weil dies auch zu einer Griffverhinderung des jeweils anderen führte. Nach drei Minuten Kampfzeit gelang André dann ein Fußfeger, für den er einen Yuko bekam. Diesen Vorsprung konnte er bis zum Ende des Kampfes halten, was den Sieg und einen gelungenen Einstand in das Turnier für den SFVler bedeutete. Im nächsten Kampf wartete mit dem Belgier Benjamin Harmegnies ein alter Bekannter auf André, denn beide kennen sich bereits aus Jugend- und Juniorenzeiten. So ging der Braunschweiger mit der Taktik auf die Matte, seinen Gegner in den ersten zwei Minuten Kampfzeit zu beschäftigen, ohne eine Strafe zu erhalten, da er wusste, dass der Belgier konditionell nicht der Stärkste ist und sein Tempo nicht über die volle Kampfzeit gehen kann. Dieser Plan ging auf, denn gut anderthalb Minuten vor Schluss gelang André erneut mit einem Fußwurf, einem De Ashi Barai, eine Waza Ari Wertung mit anschließendem Haltegriff, was den Sieg und den Einzug ins Poolfinale bedeutete.

Hier traf er auf den Niederländer Roy Meyer und der SFVler machte es spannend. Denn nachdem er durch taktisch kluges Kämpfen durch eine Bestrafung (Shido) seines Gegners führte, wurde er zum Ende hin unkonzentriert und musste nur sechs Sekunden vor Schluss den Ausgleich nach Bestrafungen hinnehmen. Damit ging es in die Verlängerung, den so genannten Golden Score, in der die erste Wertung oder Bestrafung über Sieg und Niederlage entscheidet. Nach zweieinhalb Minuten bekam der Niederländer einen erneuten Shido für abgebeugtes Kämpfen, womit André im Halbfinale stand. Der Gegner hier hieß Takeshi Ojitani. Für André ein unbeschriebenes Blatt, denn den Japaner kannte er weder von Turnieren noch von Trainingslagern. Dies rächte sich, denn nachdem der SFVler zwei Mal gut seinen Griff durchbringen konnte, übernahm sein Gegner einen Grifflöseversuch von André und warf ihn mit einem Fußstoppwurf zum Ippon. Damit ging es für André ins kleine Finale um Platz drei, in dem er noch alle Chancen auf eine Medaille hatte. Hier wartete der Israelie Or Sasson, der erst vor zwei Jahren ins Schwergewicht wechselte, womit auch er ein fast unbekannter Gegner für den Braunschweiger war. So gelang es André zu Beginn des Kampfes nicht, seine festgelegte Taktik durchzubringen und er lief nach ca. 45 Sekunden in einen Angriff des Israeli, für den dieser eine Waza Ari Wertung erhielt. Zwar bekamen beide Athleten bis zum Ende der Kampfzeit jeweils noch zwei Bestrafungen, diese wirkten sich aber nicht mehr auf das Ergebnis aus.

Somit blieb für André erneut nur der undankbare fünfte Platz. „Ich habe es zum Schluss nur noch mit der Brechstange versucht und war nicht mehr mit dem Kopf da“, rekapitulierte der SFVler den Bronzekampf, zeigte sich aber ansonsten mit dem Wettkampf in Düsseldorf insgesamt zufrieden. Denn trotz der verpassten Medaille blieb die Erkenntnis, wieder einen Schritt vorangekommen zu sein. Auch Nationaltrainer Detlef Ultsch bestätigte dem Braunschweiger, weitere Fortschritte gemacht zu haben. Quasi als Wiedergutmachung ging es für André am Montag direkt nach Braunschweig, wo der SFVler von Innenminister Boris Pistorius zu Niedersachsens Polizeisportler des Jahres 2014 ausgezeichnet wurde.

Für die Bilder bedanken wir uns ganz herzlich bei Micha Neugebauer und Mihail Donciu.

Grand Prix Düsseldorf 2015 André Breitbarth AufwärmenGrand Prix Düsseldorf 2015 André Breitbarth PoolfinaleGrand Prix Düsseldorf André Breitbarth HalbfinaleGrand Prix Düsseldorf 2015 André und Susanne BreitbarthGrand Prix Düsseldorf 2015 SFV-Trainer Mihail Donciu


SFV-Kämpfer Gerrit Fucke und Simon Voss in der Landesliga erfolgreich im Einsatz

Saisonstart in der niedersächsischen Landesliga 2015: am Samstag, den 21. Februar fand der erste von vier Kampftagen bei den Ausrichtern MTV Vorsfelde und dem Judo-Team Hannover statt. Zwar stellt der SFV Europa dieses Jahr kein eigenes Männerteam im Erwachsenenbereich auf, jedoch verstärken unsere Kämpfer die Teams verschiedener Vereine. So waren in Vorsfelde die beiden SFV-Kämpfer Gerrit Fucke für den Braunschweiger Judo Club und Simon Voss für den SV Hambühren im Einsatz.

Für den Braunschweiger Judo Club standen insgesamt vier Begegnungen an. Gleich zum Auftakt kam es dabei zum Duell mit dem Gastgeber und Zweitplatzierten der abgelaufenen Saison, MTV Vorsfelde. Beide Teams zählen auch dieses Jahr zum Favoritenkreis auf den Titel und dementsprechend knapp ging die Begegnung mit 4:3 (in der Unterbewertung 40:30) an die Braunschweiger. Anschließend gelang dem BJC ein souveräner 6:1-Sieg (60:10) gegen den PSV Bremen, ehe es in der dritten Begegnung zum Aufeinandertreffen der Teams der beiden SFVler kam: SV Hambühren gegen den Braunschweiger JC. Die Begegnung war nach den ersten vier Kämpfen zu Gunsten der Hambührener entschieden, da es hier bereits 4:0 stand. In der Endabrechnung gab es ein nicht unbedingt  erwartetes 5:2 (45:20) für den SV Hambühren. In seiner abschließenden Begegnung gegen den TuS Hermannsburg drehte der Braunschweiger JC noch einmal auf und siegte 7:0 (70:0).

Für den SV Hambühren ging es an diesem ersten Kampftag nicht nur gegen den BJC, sondern auch gegen die Teams aus Bremen und Vorsfelde. Im ersten Kampf gegen PSV Bremen gab es einen ungefährdeten 5:2-Sieg (50:20), ehe die anschließende Begegnung gegen den Gastgeber MTV Vorsfelde mit 2:5 (20:50) verloren ging. Mit zwei Siegen aus drei Kämpfen war es nichtsdestotrotz ein gelungener Einstand in die Landesligasaison 2015 für die Mannen von Coach Andy von Rekowski, der dazu anmerkte: „Ich glaube, zwei Siege am ersten Kampftag gab es für uns noch nie.“

Auch für die beiden SFVler Gerrit Fucke (BJC) und Simon Voss (Hambühren) verlief der erste Kampftag erfolgreich, was die persönliche Kampfbilanz angeht. Gerrit konnte aufgrund einer Knieverletzung in den Wochen vor dem Kampftag nicht wie gewohnt trainieren, was dazu führte, dass er das Gewicht für seine angestammte Klasse bis 60Kg dieses Mal nicht halten konnte und bis 66Kg antrat, zusätzlich gehandicapt durch die erwähnte Knieverletzung. In seinem ersten Kampf wurde er gegen den PSV Bremen aufgestellt und verlor diesen leider durch einen erfolgreichen O Soto Gari Ansat seines Gegners. Ein zweites Mal wurde Gerrit in der Begegnung gegen den TuS Hermannsburg auf die Matte geschickt. Diesen Kampf gestaltete er erfolgreicher und gewann mit Ippon für einen Haltegriff. Ebenfalls in der Gewichtsklasse bis 66Kg trat Simon Voss an. Als einziger Kämpfer seines Teams in dieser Klasse kam er in allen drei Begegnungen der Hambührener zum Einsatz und holte drei Siege für sein Team. Gegen Bremen gewann er nach zwei Yukos mit Ippon, indem er einen tiefen Seoi Nage Ansatz seines Gegners übernahm und weiterdrehte. Gegen Vorsfelde gab es zunächst einen Waza-Ari für eine Fußtechnik, ehe auch hier ein Ippon für Uchi Mata folgte. Und auch in der abschließenden Begegnung gegen den BJC gab es für Simon einen Ippon-Sieg durch einen sehenswerten Fußfeger, den er bereits innerhalb der ersten 30 Sekunden  Kampfzeit erzielte. Nicht im Einsatz war SFV-Judoka Julian Schade, der ebenfalls zum Aufgebot des BJC gehört, derzeit jedoch noch an einer Fußverletzung laboriert, die er sich Ende Januar bei den Landesmeisterschaften zugezogen hatte.

Der Braunschweiger Judo Club rangiert nach dem ersten Kampftag mit 6:2 Punkten hinter dem Tabellenführer Judo-Team Hannover (6:0 Punkte) auf dem zweiten Platz, der SV Hambühren belegt mit 4:2 Punkten den sechsten Rang in der elf Mannschaften starken Liga. Für beide Vereine stehen am zweiten Kampftag, der am 14. März stattfindet, ihre Heimkämpfe auf dem Programm. Der BJC emfängt in eigener Halle die Teams vom SC Budokwai Garbsen sowie Enjoy Judo/OT Bremen, für den SV Hambühren geht es auf eigener Matte gegen das Judo-Team Hannover und den TuS Hermannsburg.

Team SV Hambühren 1. KT NJV-Liga 2015Team BJC 1. KT NJV-Liga 2015Hambühren vs. BJC -60Kg (Mirco Zemva vs. Florian Hahn)Tabelle NJV-Liga 2015 1. KT


Fuchs Cup der Mädchen und Jungen in Nordstemmen

Am Wochenende des 21. und 22. Februar reisten insgesamt acht Kämpferinnen und Kämpfer vom SFV Europa gemeinsam mit Trainerin und Betreuerin Jennifer Ann Martin nach Nordstemmen, um am dortigen Fuchs Cup für die Altersklassen der u12 und u15 teilzunehmen. Dabei konnten die SFV-Judoka mit einem 1., zwei 2. und zwei 3. Plätzen nicht nur eine tolle Medaillenausbeute vorweisen, sondern kehrten auch mit jeder Menge zusätzlicher Kampferfahrung heim.

Bei den Jungen ging in der Altersklasse u12 Leon Garbenhorst im Pool Nilpferd an den Start. Nach einem schnellen Sieg und drei Niederlagen belegte Leon den vierten Platz. In der männlichen u15 gingen drei Kämpfer an den Start. Die Brüder Henri und Tom Strunz konnten trotz guter Leistungen leider keinen Platz auf dem Podium einnehmen. Erfolgreicher verlief das Turnier für Tarek Scharifi. Nach einer Auftaktniederlage kämpfte er sich mit drei Siegen souverän durch die Trostrunde. Mit vielfältigen Techniken und gutem taktischen Kämpfen erreichte Tarek den dritten Platz.

In der Altersklasse unter 12 Jahren gingen drei Mädchen für den SFV auf die Matte. Svea startete im Pool Steinbock. Sie konnte sich mit zwei Siegen durch eine große Hüfttechnik sowie einer Festhalte im Boden und mit zwei Niederlagen einen tollen 3. Platz erkämpfen. Im Pool Reh machten die Trainingspartnerinnen Julia Geiger und Paulina Ernst den Turniersieg unter sich aus und konnten zunächst alle ihr Gegnerinnen frühzeitig besiegen. Die Entscheidung brachte also der Kampf der beiden SFVlerinnen gegeneinander. Nach drei spannenden Kampfminuten gelang es weder Julia noch Paulina, eine Wertung zu erzielen, womit der Kampfrichterentscheid herangezogen werden musste. Dieser ging mit 2:1 zugunsten von Paulina aus, womit sie Platz 1 und ihre Vereinskameradin Julia Platz 2 belegte.

Chiara Sixt startete bei den Mädchen in der Altersklasse u15. In der Vorrunde besiegte Chiara ihre Gegnerinnen vorzeitig im Boden durch Halt- und Hebeltechniken. Im Finale kam es zur Neuauflage des Kampfes um Platz 3 der diesjährigen Norddeutschen Meisterschaften. Trotz eines starken Kampfes musste sich Chiara erneut geschlagen geben, wobei dieses Mal nach Ablauf der vollen Kampfzeit lediglich ein so genannter Shido (eine Bestrafung) gegen Chiara die Entscheidung brachte und sie somit auf den zweiten Platz verwies.

Der SFV gratuliert allen Kämpferinnen und Kämpfern zu ihren tollen Leistungen und Platzierungen. Ein besonderes Dankeschön geht außerdem an unsere Trainerin Jenny für die Organisation sowie Betreuung über zwei volle Wettkampftage.

Fuchs Cup Nordstemmen 2015 Bild 1Fuchs Cup Nordstemmen 2015 Bild 2Fuchs Cup Nordstemmen 2015 Bild 3Fuchs Cup Nordstemmen 2015 Bild 4


SFV- und Stützpunkttrainer Gottfried Burucker wird 60

Am Montag, den 16. Februar 2015 war es so weit: Gottfried Burucker, Stützpunktleiter des Landesleistungszentrum Judo beim SFV Europa Braunschweig und Trainer im SFV, feierte seinen 60. Geburtstag. Trotz des runden Jubiläums kein Grund für ihn, das Montags-Stützpunkttraining zu schwänzen. Diese Gelegenheit nutzten seine Traininsgruppe sowie der SFV für Gratulationen und die Übergabe eines Präsentkorbes.

Bereits vor dem Training wurde das SFV-Dojo feierlich und passend zum Motto der „60“ mit Girlanden und Luftballons geschmückt. Die vorangehende Kinderruppe vom SFV brachte Gottfried vor seinem eigenen Training sogar ein Ständchen. Leider musste die Geburtstagsdeko im Dojo anschließend daran glauben – die Kids durften Luftballons platzen lassen und die Girlanden entfernte Gottfried eigenhändig – doch überstanden war der Abend für ihn damit noch nicht. Denn nach dem Training erfolgte noch eine Geschenkübergabe sowie ein kleines Sit-In mit der Trainingsgruppe bei (Malz)Bier und selbstgebackenem Kuchen. Die Begeisterung stand Gottfried in dem Moment zwar nicht unbedingt ins Gesicht geschrieben (Zitat: „Ihr seid doch verrückt“), im Nachhinein freute er sich aber doch über die überreichten Präsente wie z.B. ein Kasten seines Lieblingsbieres, ein großes Glas Weingummi, ein Büchergutschein oder aber auch ein selbst gebasteltes Album mit seinen eigenen besten Sprüchen.

Der gesamte SFV und das LLZ Braunschweig gratulieren Gottfried an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich zum Geburtstag und wünschen auch für die Zukunft weiterhin viel Glück, Gesundheit und vor allem sportlichen Erfolg als Trainer auf und neben der Judomatte.

 60. Geburtstag Gottfried 160. Geburtstag Gottfried 260. Geburtstag Gottfried 460. Geburtstag Gottfried 560. Geburtstag Gottfried 660. Geburtstag Gottfried 3


Turnier- und Wettkampfplanung für das Jahr 2015 jetzt online

Um euch eine noch bessere Orientierung und Planung eures Judokalenders zu ermöglichen, haben unser Trainerteam und unsere Jugendreferenten für das laufende Jahr eine Terminübersicht erstellt, die ihr hier auf unserer Homepage einsehen und herunterladen könnt. Dieser Terminplan ist insbesondere für SFV-Wettkämpfer (und deren Eltern) gemacht, da er im Wesentlichen all jene Turniere und Veranstaltungen enthält, an denen wir mit unseren Athletinnen und Athleten in diesem Jahr teilnehmen werden.

Den diesjährigen Wettkampfkalender findet ihr unter dem Menüpunkt Termine und wir werden von nun an jedes Jahr einen entsprechenden Plan für euch erstellen und veröffentlichen. Insbesondere für alle Altersklassen bis einschließlich zur u15 gibt er euch eine gute Übersicht, welche Wettkämpfe wir für das laufende Jahr anfahren werden. Den Terminplan selber inklusive aller weiteren Infos und Erläuterungen findet ihr, indem ihr dem o.g. Link folgt.

Euer Übungsleiterteam und die Jugendreferenten des SFV Europa.


SFV-Trainerin Melanie Wimmer holt Bronze bei Norddeutschen Meisterschaften

Am Wochenende des 14. und 15. Februar fanden in Wallenhorst beim ausrichtenden Blau-Weiss Hollage die Norddeutschen Einzelmeisterschaften der weiblichen und männlichen Junioren u21 statt. Mit dabei war auch SFV-Trainerin Melanie Wimmer, die für den MTV Vorsfelde startet und sich in der Gewichtsklasse bis 63 Kg die Bronzemedaille erkämpfen konnte.

In ihren Auftaktkampf stand ihr Celine Reimann vom Judo Team Oldenburg aus Schleswig-Holstein gegenüber. Nach einer großen Waza-Ari-Wertung für Tani O Toshi gelang es Melanie, bei ihrer Gegnerin einen Haltegriff anzusetzen, was den Sieg mit Ippon bedeutete. Damit stand Melanie im Halbfinale. Ihre Gegnerin hier hieß Julia Emsmann vom TSV Klausdorf, ebenfalls eine Kämpferin aus Schleswig-Holstein. Leider musste Melanie diesen Kampf verloren geben, weil sie eine sogenannte unerlaubte „Diving“-Technik ansetzte, die mit einem Hansuko Make und damit der direkten Disqualifikation für den Kampf bestraft wurde. So blieb für Melanie der Gang ins kleine Finale um Platz drei, das sie aufgrund einer fehlerhaften Listenführung des Kampfrichtertisches gleich zwei Mal auskämpfen musste. Für die Trainerin vom SFV Europa jedoch kein Problem, weil sie beide Kämpfe für sich entschied. Der erste Anlauf gegen Carlotta Osterheider von den Crocodiles Osnabrück endete mit einem Ippon-Sieg nach einem O Uchi Gari Ansatz. Im zweiten, „korrekten“ Kampf um Platz drei ging es gegen Jasmin Emsmann, gegen deren Schwester sie im Halbfinale noch verloren hatte. Auch hier gab es für die Vorsfelderin einen souveränen Ippon-Sieg nach einem Harai Goshi Wurf, womit sich Melanie die Bronzemedaille und damit auch die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften sichern konnte.

Leider nicht am Start war SFV-Judoka Julian Schade, der sich dank seines dritten Platzes bei den Landesmeisterschaften in der Klasse bis 81Kg ebenfalls für die norddeutschen Titelkämpfe qualifiziert hatte. Julian zog sich jedoch bei der LEM in seinem Halbfinalkampf einen Bruch im rechten Fuß zu, der ihn zu einer mehrwöchigen Pause und damit auch zum Verzicht auf die Norddeutschen Meisterschaften zwang.

Der SFV gratuliert Melanie zum 3. Platz und drückt die Daumen für die Deutschen Einzelmeisterschaften, die am 7. und 8. März in Frankfurt/Oder ausgetragen werden.

(Auf den Bildern seht ihr Melanie im weißen Judoanzug bei einer erfolgreichen Wurfaktion sowie bei der Siegerehrung als Zweite von rechts auf dem Podium.)

 NDEM u18-u21 2015 BannerNDEM u21 Melanie Wimmer WurfaktionNDEM u21 Melanie Wimmer Siegerehrung


SFV-Judoka André Breitbarth schwitzt im Trainingslager in Brasilien

Während in Deutschland noch Schmuddelwetter und winterliche Temperaturen herrschen, befindet sich unser Aushängeschild André derzeit im brasilianischen Saquarema auf einem internationalen Judo-Trainingslager. Dort bereitet er sich nach der Deutschen Meisterschaft, die Ende Januar in Bonn ausgetragen wurde, auf die bevorstehenden Turniere des noch jungen Wettkampfjahres 2015 vor.

Unser SFVler trainiert dort in einer Sportanlage, die direkt am Atlantik liegt, sie wird normalerweise von den Volleyballern der brasilianischen Nationalmannschaft genutzt. An schöne Stunden am Strand ist jedoch nicht zu denken, denn einerseits ist Schwimmen im Meer aufgrund einer starken Unterströmung verboten, andrerseits stehen mehrere Trainingseinheiten pro Tag auf dem Programm. André kennt die Anlage und das Camp bereits aus dem letzten Jahr, denn schon in 2014 nahm er mit der Deutschen Nationalmannschaft an diesem internationalen Trainingslager teil.

In diesem Jahr sind mit Teilnehmern aus Israel, den USA, Slowenien, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Japan, Brasilien und Deutschland nicht nur zahlreiche Nationen vor Ort, sondern auch einige echte Schwergewichte des internationalen Judos mit dabei – und das nicht nur aufgrund ihrer Gewichtsklasse. So hat André die Möglichkeit, sich in seiner Klasse mit Athleten wie dem Brasilianer Rafael Silva, dritter der Olympischen Spiele 2012 und Vizeweltmeister 2013,  dem Niederländer Roy Meyer und David Moura (einem weiteren Brasilianer) zu messen, beide Top 15 in der Weltrangliste. Absolviert werden täglich zwei Randori-Einheiten, wobei sich die Deutsche Mannschaft die ersten Tage erste einmal akklimatisieren und an die hohen Temperaturen von rund 35 Grad gewöhnen musste. Die Freizeit nutzte André zum Lernen für seine Ausbildung, denn hier schreibt er demnächst seine Bachelorarbeit.

Als nächstes steht der Heim-Grand Prix in Düsseldorf für André auf dem Plan, dem ersten internationalen Wettkampf des wichtigen vorolympischen Jahres 2015. Dieser findet zum sechsten Mal in Düsseldorf statt und nach Platz 7 im letzten Jahr sowie Platz 5 im Jahr 2011 möchte André in diesem Jahr bei seinem Heim-Grand Prix endlich aufs Podest. Dass er dazu in der Lage ist, hat er bereits bei anderen Grand Prix im letzten Jahr bewiesen. Für Düsseldorf haben 644 Judoka (396 Männer und 248 Frauen) für die Veranstaltung in der in den vergangenen Jahren regelmäßig nahezu ausverkauften Mitsubishi Electric HALLE gemeldet, mehr als jemals zuvor.

André Breitbarth_Trainingscamp Brasilien 2015_1André Breitbarth_Trainingscamp Brasilien 2015_2André Breitbarth_Trainingscamp Brasilien 2015_3


André Breitbarth wird Deutscher Vizemeister im Schwergewicht

Mit dem dritten Titel in Folge hat es leider nicht geklappt. SFV-Judoka André Breitbarth war als Titelverteidiger zu den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen gereist und wollte natürlich seine Titel aus den Jahren 2013 und 2014 verteidigen. Für die Meisterschaft, die am 24. und 25. Januar 2015 in der  Bonner Hardtberghalle ausgetragen wurde, hatten sich 250 Teilnehmer aus ganz Deutschland qualifiziert. In André’s Gewichtsklasse +100Kg gingen 12 Athleten auf die Matte.

Nach einem Freilos in der ersten Runde musste André in Runde zwei gegen Dennis Kary vom TSV Bayer 04 Leverkusen antreten. Die beiden kennen sich gut, denn schon im Jugendbereich waren sie Kontrahenten und haben auf Lehrgängen öfters miteinander trainiert. So gingen beide hoch motiviert in den Kampf, in dem André seinen Kontrahenten nach ca. 1:50 Minuten mit einer Drehtechnik für Waza-Ari werfen konnte. Nachdem Kary zwischenzeitlich zwei Shido-Strafen wegen Passivität erhielt, konnte André nach 2:24 Minuten noch einmal eine Fußtechnik ansetzen, die ihm einen zweiten Waza-Ari und damit den Sieg einbrachte. Dieser war gleichbedeutend mit dem Einzug ins Halbfinale, in dem der SFVler auf Sven Heinle vom SV Fellbach traf.

Diese Begegnung war die Neuauflage des letztjährigen Finales und auch dieses Mal konnte der Braunschweiger den Kampf von Anfang an bestimmen. So bekam Heinle bis zum Ende der Kampfzeit von fünf Minuten insgesamt drei Shido-Bestrafungen angehängt. Zwar bekam auch André zwei Strafen für nicht erlaubtes Verhindern des Griffes, gewann aber so den Kampf und zog ins Finale ein. Hier wartete mit Thomas Pille vom Judo Club 90 Frankfurt/Oder ein sehr erfahrener Kämpfer auf den SFVler. Der 33-jährige wurde in der Jugend Weltmeister und bislang 7x Deutscher Vizemeister bei den Männern, kämpft heute noch in der 1. Bundesliga für seinen Verein. Am Anfang des Kampfes konnte Thomas Pille seinen Griff gut durchbringen, jedoch kam André danach immer besser in die Begegnung und dominierte Gegner und Kampf mit fortschreitender Dauer. Nach ca. der Hälfte der Kampfzeit passierte André dann jedoch das Missgeschick: bei einem Angriff rutschte er mit seiner rechten Hand vom Ärmel seines Gegners und berührte dabei das Bein von Pille. Zur Erklärung: vor ein paar Jahren gab es im Judo die Regeländerung, dass das Bein des Gegners nicht mehr mit der Hand oder dem Arm angegriffen werden darf. Bei nicht Beachten dieser Regel führt dies zur direkten Disqualifikation des Kämpfers für den jeweiligen Kampf. Die Kampfrichter berieten sich und zogen den Videobeweis hinzu. Am Ende entschieden sie darauf, dass André das Bein seines Kontrahenten direkt angegriffen und berührt hatte, was somit den Sieg für Thomas Pille bedeutete. André`s Kommentar zur Entscheidung der Kampfrichter: „Ich bin mit voller Konsequenz in den Angriff gegangen und habe dabei leider meinen Griff mit der rechten Hand verloren. Da der Arm so unter Spannung war, konnte ich ihn beim Verlieren des Griffes nicht mehr kontrollieren und bin gegen das Bein von Pille gekommen. Die Entscheidung der Kampfrichter geht in Ordnung. Ich hätte gerne meinen Titel verteidigt. Jedoch passiert mir das lieber hier als bei einem internationalen Wettkampf, bei dem es um Punkte für Olympia geht.“

Einen tollen Erfolg feierte auch Ex-SFVler Robert Barwig, der noch im letzten Jahr für unseren Verein auf die Matte ging. Aufgrund des Beginns seiner Ausbildung in der Spitzensportfördergruppe der Bayerischen Polizei wurde für ihn auch ein Wechsel in den entsprechenden Landesverband notwendig, so dass Robert nun für den TSV München Großhadern startet. Nachdem er in 2014 in der Gewichtsklasse bis 73Kg bei den Junioren Deutscher Vizemeister wurde, gelang ihm der Übergang nahtlos und er belegte in seinem ersten Jahr bei den Erwachsenen ebenfalls in der Gewichtsklasse bis 73Kg den 3. Platz. Nach einem Freilos und zwei Siegen musste Robert nur das Halbfinale gegen den späteren Deutschen Meister Tobias Schirra vom Judo Club Ford Saarlouis verlorgen geben. Den abschließenden Kampf im kleinen Finale entschied er dann wieder für sich, was die Bronzemedaille bedeutete.

Für André geht es in der Woche nach der Deutschen von Hannover nach London, um von dort mit allen Mitgliedern der Frauen- und Männer Nationalmannschaft nach Brasilien weiter zu fliegen. Dort findet ein zehntägiges Trainingslager mit den Nationalmannschaften aus Brasilien und Russland statt, ehe vom 20. bis 22. Februar mit dem Heim-Grand Prix in Düsseldorf das erste internationale Highlight des Jahres auf dem Programm steht. Hier geht es für André in 2015 um die ersten Punkte für die Olympia-Qualifikation 2016.

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LEM u21: Julian Schade wird Dritter, SFV-Trainerin Melanie Wimmer holt Vize-Titel

Parallel zu den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen fanden am Sonntag, den 21. Januar 2015 in Drochtersen die niedersächsischen Landeseinzelmeisterschaften der Junioren u21 statt. Erfolgreich dabei waren SFV-Judoka Julian Schade sowie SFV-Trainerin Melanie Wimmer, die für den MTV Vorsfelde startet.

Julian ging in der Klasse -81Kg auf die Matte und belegte den 3. Platz. In der mit 18 Teilnehmern stark besetzten Gewichtsklasse kämpfte er sich nach einem Freilos und zwei Siegen bis ins Halbfinale vor. Hier wartete mit Sven Gärtner von den Crocodiles Hildesheim ein alter Bekannter, denn Sven ging bis 2013 noch für den SFV Europa auf die Matte. Leider musste Julian das Halbfinale verloren geben, stand damit aber noch im kleinen Finale um Platz 3. Diesen Kampf gestaltete der SFVler abermals erfolgreich und sicherte sich damit den Bronze-Rang.

Melanie holte sich den Vizemeister-Titel in der Klasse -63Kg. Nach einem Freilos und zwei vorzeitigen Ippon-Siegen gegen Esther Ulbricht von den Crocodiles Osnabrück sowie Imke Müller vom VfL Edewecht musste sie sich erst im Finale ihrer Vereinskameradin Anna Lachetta geschlagen geben.

Wir gratulieren beiden zu ihren Podestplatzierungen, die gleichzeitig die Qualifikation für die Norddeutschen Titelkämpfe bedeuten, die am 14. und 15. Februar in Wallenhorst stattfinden.

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