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19 Kinder des SFV Europa beim Hordorfer Fuchsturnier am Start

Das alljährliche Fuchsturnier unseres Partnervereins TSV Hordorf ist eine feste Größe im Veranstaltungskalender der Judo-Region Braunschweig. Auch bei der diesjährigen 16. Auflage des Turniers waren wir wieder mit einer ganzen Truppe an SFV-Nachwuchsjudoka vertreten. So gingen am 25. Mai in der Sporthalle Cremlingen insgesamt 19 unserer Mädchen und Jungen der Altersklassen u9 und u12 auf die Matte.

Innerhalb der Altersklassen erfolgte eine Aufteilung der Kämpferinnen und Kämpfer in gewichtsnahe 4er- und 5er-Pools. Hier wurde dann im Modus „jeder gegen jeden“ gekämpft. Unser Nachwuchs war dabei äußerst erfolgreich und erkämpfte drei 1., sechs 2., fünf 3., zwei 4. und drei 5. Plätze. Hier unsere Teilnehmer und ihre Platzierungen im Einzelnen:

1. Platz
Janne Schäffer
Leon Grabenhorst
Julia Geiger

2. Platz
Nils Geiger
Eren Kara
Avo von Arnim
Sören Wendt
Svea Junius
Paulina Ernst

3. Platz
Felix Eisele
Leo Keuntje
Christina Suttrop
Felix Scheibner
Rebecca Oppermann

4. Platz
Nilay Kahraman
Clara Maroschke

5. Platz
Oskar Goros
Benedikt Blank
Anton Pietrek

Fuchsturnier 2014 Begruessung

Fuchsturnier 2014 Panorama 1Fuchsturnier 2014 Panorama 2


Regionalliga-Team der Männer unterliegt zwei Mal

Am Samstag, den 17. Mai trat unser Regionalliga-Team der Männer zum zweiten Kampftag der Saison 2014 beim JG Sachsenwald an. Gekämpft wurde gegen den Gastgeber sowie die Mannschaft vom Bremer Judoteam. Leider mussten sich unsere Männer in beiden Begegnungen geschlagen geben, konnten sich aber trotz der zwei Niederlagen aufgrund des verbesserten Kampfverhältnisses um einen Tabellenplatz nach vorne schieben.

Schon die Vorzeichen standen nicht allzu gut, denn der SFV reiste nicht in Bestbesetzung nach Hamburg. So waren die Stammkräfte Simon Voss, Robert Barwig und  Hanns-David Claren verhindert und auch das braunschweiger Aushängeschild André Breitbarth, frisch gebackener Bronzemedaillengewinner der Europameisterschaften von Montpellier, konnte nicht aufgeboten werden.

So stand es im Auftaktkampf gegen das Bremer Judoteam am Ende 2:5 aus braunschweiger Sicht. Für die gewonnenen Kämpfe des SFV sorgten Jonas Thomsen in der Gewichtsklasse bis 60Kg und Julian Schade, der als etatmäßiger 81er von Trainer Sascha Wiese bis 100Kg aufgestellt wurde. Auch die Begegnung gegen die Heimmannschaft vom JG Sachsewald musste der SFV mit 3:4 abgeben. Dieses Mal sorgten Gerrit Fuck bis 60Kg, Jonas Thomsen bis 66Kg und Björn Reck +100Kg für die Siege auf braunschweiger Seite. In den weiteren Begegnungen kämpften für den SFV Alexander von Horn und Thorsten Krafft (beide bi 73Kg), Frederik Jäde bis 81Kg und Felix Schulze bis 90Kg.

So steht der SFV nach nun drei Niederlagen aus drei Begegnungen auf dem siebten und damit vorletzten Tabellenplatz. Schon am nächsten Kampftag, der am 21. Juni in Tarp stattfindet, haben unsere Männer aber die Gelegenheit, den Klassenerhalt perfekt zu machen, denn es geht unter anderem gegen den Tabellenletzten FT Neumünster.


Bronze bei den Europameisterschaften für SFV-Ass André Breitbarth

Super Wochenende für SFV-Judoka André Breitbarth: bei den Judo-Europameisterschaften im französischen Montpellier gewann er am Samstag, dem 26. April die Bronzemedaille im Schwergewicht +100 Kg. Lediglich der Weltranglisten-Zweite Adam Okruashvili war zu stark für den SFVler. Breitbarth war zum ersten Mal bei einer Männer-EM am Start, denn in den vergangenen Jahren verhinderten Verletzungen eine Teilnahme an den kontinentalen Meisterschaften.

Schon die Auslosung hatte es durchaus gut gemeint mit dem 126-Kilo-Hünen des SFV, denn den ganz Großen der Branche ging er zunächst aus dem Weg. Einem Teddy Riner, dem französischen Judo-Helden, Olympiasieger und 6-fachen Weltermeister ebenso wie dem bulligen Georgier Adam Okruashvili. Nach einem Freilos ging es im ersten Kampf gegen den Rumänen Daniel Natea. Trotz deutlichen Gewichtsnachteils für den deutschen Meister hatte er seinen Kontrahenten sicher im Griff, nach etwas über drei Minuten Kampfzeit gelang per Hiza-Guruma der entscheidende Wurfansatz. Der nächste Kampf gestaltete sich schon kniffliger, aber auch hier ging André als Sieger von der Matte. Gegen Levani Matiashvili musste er über die volle Kampfzeit von fünf Minuten gehen. Doch der Georgier hatte am Ende mehr Bestrafungen auf dem Konto – damit war der ersehnte Halbfinaleinzug für André perfekt.
 
Dort traf er dann vor rund 5000 Zuschauern in der gut gefüllten Halle erwartungsgemäß auf den starken Weltranglisten-Zweiten Adam Okruashvili. Dem rund 30 kg schwereren Georgier unterlag André zuvor bei den Grand Prix´ in Düsseldorf und im türkischen Samsun jeweils knapp. Und auch dieses Mal blieb die Überraschung leider aus, weil der kompakte Osteuropäer im vollkommen ausgeglichenen Duell aufgrund eines weniger erhaltenen Shido (Strafe) glücklich gewann. Ansonsten gab es zwischen dem kaum zu packenden Georgier und dem schnellen und sehr wendigen Deutschen keine Wertung. Damit war der Traum vom Finale und einem ersten Vergleich mit dem französischen Superstar Teddy Riner ausgeträumt.
 
Aber es wartete noch der Kampf um Bronze auf André, eigentlich fast schon mehr, als er von seiner EM-Premiere erwarten konnte. Hier hieß der Gegner Matjaz Ceraj aus Slowenien. Und auch dieses „kleine Finale“ ging nach ausgeglichenen, regulären fünf Minuten Kampfzeit in die Verlängerung. Doch die war dann schon nach 46 Sekunden zu Ende, mit einem jubelnden André Breitbarth! So belohnte sich der sympathische Niedersachse gleich bei seiner ersten Männer-EM verdientermaßen mit Bronze.
 
EM 2014 André Breitbarth BronzemedailleEM 2014 André Breitbarth PodiumEM 2014 André Breitbarth Halbfinalkampf

Erneute Top-Platzierung beim Grand Prix-Turnier für André Breitbarth

Vom 21. bis  23. März 2014 fand im türkischen Samsun ein weiteres Turnier der Grand Prix-Serie statt. Insgesamt gingen bei den Frauen und Männern 356 Teilnehmer aus 45 Nationan auf die Matte. Einer von ihnen war SFV-Judoka André Breitbarth, der sich nach Platz 5 beim Grand Slam in Paris und dem 7. Platz beim Heim Grand Prix in Düsseldorf mit dem 5. Platz in der Gewichtsklasse +100Kg erneut eine Top-Platzierung in 2014 sichern konnte.

Nach einem Freilos zum Auftakt gewann André seinen ersten Kampf gegen den Rumänen Daniel Natea nach 3:52 Minuten Kampfzeit vorzeitig mit Ippon. Auch seine zweite Begegnung, in der der SFVler Levani Matiashvili aus Georgien gegenüber stand, beendete er nach knapp dreieinhalb Minuten Kampfzeit vorzeitig mit einem Ippon-Sieg. Somit hatte André das Finale vor Augen, stand im Halbfinale gegen Adam Okruashvili einem weiteren Georgier gegenüber. Eigentlich war die reguläre Kampfzeit bereits ohne Wertung für einen der beiden Athleten abgelaufen, doch aufgrund einer taktischen Fehlentscheidung musste sich André in der allerletzten Sekunde mit Ippon geschlagen geben. „Ich hätte es auf eine Verlängerung ankommen lassen müssen“, wusste Breitbarth im Nachhinein um seinen „doofen Fehler“, wie er ihn selber bezeichnete. Kurz vorm Ende hatte er einen Ansatz versucht und wurde in letzter Sekunde überrannt. Umso ärgerlicher, weil beim Georgier zum Ende des Kampfes bereits die Kräfte schwanden.

Anschließend verlor André auch den Bronze-Kampf gegen den Ukrainer Stanislav Bondarenko. Das Duell war nach rund 30 Sekunden vorbei. „Ich war vom Kopf her nicht da, bin mit seinem Griff nicht klargekommen“, sagte der deutsche Meister der Jahre 2013 und 2014. So verpasste die deutsche Nummer 1 im Schwergewicht zwar erneut eine Grand Prix-Medaille, errang mit Platz 5 aber eine weitere sehr gute Platzierung in der Saison 2014.


André Breitbarth für Europameisterschaften nominiert

SFV-Judoka André Breitbarth wurde von Bundestrainer Detlef Ultsch in der Gewichtsklasse +100Kg für die Europameisternschaften der Männer 2014 nominiert, die vom 24. bis 27. April im französischen Montpellier stattfinden.

Nachdem André in diesem Jahr bereits seinen zweiten Deutschen Meister-Titel im Schwergewicht der Männer einfahren konnte und auch gute Resultate bei den internationalen Grand Prix-Turnieren vorweisen konnte, ist dies der verdiente Lohn für die bisherigen Leistungen. Damit schreibt André die Geschichte erfolgreicher SFV-Judoka fort, die auf hochrangigen internationalen Turnieren wie Europa- und Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen antraten.

Über Andrés Abschneiden auf der Europameisterschaft werden wir hier auf unserer Homepage Ende April berichten.

 


SFV Europa Löwen-Cup & 1. Kampftag der Männer Regionalliga

Am Samstag, den 22. März 2014 fand in unserer BePo-Sporthalle ein „Doppel-Event“ statt. Auf dem Programm stand der erste Kampftag der Regionalliga Nord, an dem unsere Männer-Mannschaft im Heimkampf gegen das Team von Budokan Lübeck antrat. Dieser Anlass wurde genutzt, um im Vorfeld ein vereinsinternes Turnier für Kinder von 6 bis 12 Jahren durchzuführen, den SFV Europa Löwen-Cup 2014.

Insbesondere der Löwen-Cup war ein voller Erfolg, denn mit rund 25 teilnehmenden Kindern und noch mehr Zuschauern in Form von Eltern, Geschwistern und Bekannten wurde es ein kurzweiliger Judonachmittag. In insgesamt fünf Gruppen mit jeweils vier bis sechs Kämpferinnen und Kämpfern gleichen Gewichts traten die Kids im Modus „jeder gegen jeden“ an. Besonders hervorzuheben ist, dass sich das Teilnehmerfeld aus vielen verschiedenen Kindergruppen des SFV zusammensetzte. So konnten die kleinen SFVler auch gegen gruppenfremde Gegner antreten und damit echte Wettkampferfahrung sammeln und Turnierluft schnuppern.

Nicht ganz so erfolgreich verlief der anschließende Regionalliga-Kampf unserer Männer, denn das Team musste eine 2:5-Niederlage einstecken. Zwar war gegen Lübeck – eines der stärksten Teams in der letztjährigen Saison – ein Sieg nicht unbedingt eingeplant, jedoch wäre unter etwas anderen Vorzeichen mehr möglich gewesen. So musste ein Kampf durch eine verletzungsbedingte Aufgabe abgegeben werden, außerdem fehlten mit Robert Barwig in der Gewichtsklasse bis 73Kg und André Breitbarth +100Kg zwei der stärksten Kämpfer des SFV, da die beiden durch andere Turnier- bzw. Trainingslagereinsätze an diesem Wochenende verhindert waren. Positive Erkenntnis: mit den Neuzugängen Jonas Thomsen in der Gewichtsklasse bis 60Kg und Hanns-David Claren bis 90 Kg – beide vom VfL Stade – hatte Teamcoach Sascha Wiese die Mannschaft an den richtigen Stellen verstärkt, denn unsere beiden Fremdstarter sorgten für die gewonnenen Kämpfe auf Seiten des SFV. In der Saison 2014 stehen für unser Männerteam an drei weiteren Kampftagen noch sieben Begegnungen auf dem Programm, in denen es genügend Gelegenheit zum Punktesammeln gibt.

Abschließend bedanken wir uns bei allen Kindern, Eltern, Angehörigen, Fans, Freunden und allen weiteren Helfern, die dazu beigetragen haben, diesen Tag zu einem erfolgreichen Judo-Nachmittag zu machen. Besonderer Dank geht an:
Unser Orga-Team bestehend aus den SFV-Übungsleitern Jenny Martin, Madeleine Brennecke und Thorsten Krafft
Susanne Breitbarth für die Organisation und Betreuung unserer Cafeteria sowie
Familie Schäffer für die vielen schönen Bilder (siehe Link unten).

Die Bilder des Löwen-Cups findet ihr in unserer Galerie.


SFV-Kämpferinnen starten mit dem BJC erfolgreich in die Ligasaison

Am 1. Kampftag der NJV-Liga 2014 legte das Frauen-Team unseres Partnervereins Braunschweiger Judo Club einen gelungenen  Saisonauftakt hin. Verstärkt durch insgesamt vier Kämpferinnen des SFV Europa wurden in vier Begegnungen vier Siege eingefahren. Damit übernimmt der BJC souverän die Tabellenführung.

Der Saisonauftakt wurde in eigener Halle in der Eisenbüttler Straße erfolgreich gestaltet. Gleich der erste Kampf gegen das Team von Blau-Weiss Hollage ging mit der Maximalausbeute von 5:0 Kämpfen (Unterbewertung 50:0) an den BJC. Die nächste Begegnung gegen die Mannschaft von Judo in Holle gestaltete sich schon ausgeglichener, aber auch hier triumphierten die braunschweiger Mädels und gewannen mit 3:1 (30:10). Am engsten ging es im dritten Kampf gegen Hansa SV Stöckte zu, hier stand am Ende ein 3:2 (30:20) für den BJC zu Buche. Die abschließende Begegnung gegen den MTV Elze verlief dann wieder souveräner und so konnte mit 4:1 (40:10) der vierte Sieg des Tages eingefahren werden.

In allen Begegnungen kamen die Kämpferinnen des SFV zum Einsatz, die durch gewonnene oder zumindest unentschiedene Kämpfe einen wichtigen Beitrag zu diesem erfolgreichen Saisonauftakt leisten konnten. Janine Pfister kämpfte in der Gewichtsklasse bis 52Kg ein Mal unentschieden, verletzte sich in diesem Kampf aber, so dass sie anschließend nicht mehr aufgestellt werden konnte. Die übrigen SFVlerinnen gewannen ihre Kämpfe allesamt und so steuerten Anika Richter (in der Gewichtsklasse bis 63Kg), Anne Richter (ebenfalls bis 63Kg) und Madeleine Brennecke (bis 70Kg) jeweils zwei Siege bei. Die Tabelle der NJV-Liga Frauen gestaltet sich damit nach dem ersten Kampftag wie folgt:

1. Braunschweiger JC | 8:0 Punkte | 15:4 Kämpfe | Unterbewertung 150:40
2. Judo in Holle | 6:2 Punkte | 10:7 Kämpfe | Unterbewertung 91:70
3. Hansa SV Stöckte | 3:5 Punkte | 11:8 Kämpfe | Unterbewertung 110:80
4. MTV Elze | 3:5 Punkte |  6:11 Kämpfe | Unterbewertung 60:101
5. BW Hollage | 0:8 Kämpfe | 4:16 Kämpfe | Unterbewertung 40:160

Der zweite Kampftag findet am 20. Juli beim gastgebenden HSV Stöckte in Winsen statt.

NJV-Liga Frauen 2014_Gruppenbild BJC-Team


Robert Barwig wird Deutscher Vizemeister der Junioren

Am Wochenende des 15. und 16. März 2014 fanden in der Brandenburg-Halle in Frankfurt/Oder die Deutschen Meisterschaften der Junioren u21 statt. Am Start waren auch die SFV-Judoka Robert Barwig in der Gewichtsklasse bis 73Kg und Frederik Jäde bis 81Kg sowie SFV-Regionalligakämpfer Jonas Thomsen vom VfL Stade bis 60Kg. Dabei konnte sich Robert mit dem 2. Platz seine erste Medaille auf nationalem Niveau sichern.

Bis ins Finale kämpfte sich der SFVler souverän durch und gewann dabei insgesamt vier Begegnungen. Im ersten Kampf schlug er Lucas Kluge vom Judoclub Leipzig nach gut zwei Minuten Kampfzeit mit Ippon. Im zweiten Kampf ließ er seinem Gegener Andreas Höhl aus Darmstadt keine Chance und gewann nach ebenfalls rund zwei Minuten vorzeitig. Auch den dritten Kampf gegen Nils Patzenhauer und das Halbfinale gegen Peter Czybulka vom PSV Rostock meisterte Robert souverän. Im Finale stand er Niklas Blöchl vom TSV Großhadern gegenüber. Hier musste sich Robert nach einer Minute Kampfzeit geschlagen geben, da sein Gegner für einen O Uchi Gari-Ansatz etwas zu Unrecht einen Ippon bekam, obwohl es maximal einen Wara-Ari hätte geben dürfen. So oder so ein super Erfolg für Robert, der sich damit den Titel des Deutschen Vizemeisters 2014 sicherte.

Sein Vereinskamerad Fredrik Jäde konnte sich leider nicht platzieren, zeigte aber trotzdem eine sehr ansprechende Leistung. Frederik ging erstmalig und damit als jüngster Jahrgang bei einer DEM der u21 an den Start und übersprang im Vergleich zum letzten Jahr, in dem er noch bis 66Kg auf die Matte ging, eine ganze Gewichtsklasse. Nach einem Freilos zum Auftakt gelang ihm nach gerade einmal einer Minute Kampfzeit mit zwei Waza-Ari-Wertungen ein vorzeitiger Sieg gegen Elias Frank vom TSV Altenfurt aus Bayern. Im anschließenden Kampf ging es gegen den späteren Deutschen Meister Tom Görlitz aus Berlin. Hier zeigte Frederik einen ganz starken Kampf und verlor nach voller Kampfzeit lediglich durch eine kleine Bestrafung. Die nächste Begegnung gegen Max Westerkamp von Hertha Walheim ging ebenfalls verloren, womit das Turnier für Frederik beendet war.

Für SFV-Kämpfer Jonas Thomsen vom VfL Stade waren die Meisterschaften leider schon nach nur einem Kampf vorbei. Er verlor seinen Auftaktkampf gegen Paul Schwisow vom UJKC Potsdam. Weil Schwisow seinerseits den nächsten Kampf verlor, verpasste Jonas die Trostrunde.

DEM u21 2014 Siegerehrung -73KgDEM u21 2014 Medaillengewinner NJVDEM u21 2014 Kampf Robert Barwig


Sven Gärtner ist Braunschweigs Jugendsportler 2013

Am Dienstag, den 11. März 2014, feierten 2.000 Zuschauer den Abend des Sports in der Volkswagen Halle Braunschweig. Und sie feierten vor allem die Sportler des Jahres. In insgesamt vier Kategorien wurden die Mannschaft des Jahres, die Jugendmannschaft des Jahres, der Sportler des Jahres und der Jugendsportler des Jahres gekürt. Gewinner in der Kategorie Jugendsportler: SFV-Judoka Sven Oliver Gärtner.

Sven wurde aufgrund seines dritten Platzes bei den letztjährigen Deutschen Meisterschaften für die Wahl nominiert und war erstmalig dabei. Gleich bei diesem ersten Anlauf klappte es direkt mit dem Titel. Bei der Wahl setzte sich der SFVler gegen fünf Konkurrenten durch und landete am Ende sogar vor Seriensiegerin und Siebenkampf-Talent Lara Groenewold, die den Titel in den vergangenen drei Jahren gewinnen konnte. Den dritten Platz belegt in diesem Jahr Hockeyspielering Lea Albrecht von Eintracht Braunschweig.

Einen ausführlichen Beitrag und alle Bilder der Veranstaltung findet ihr auf der Homepage der Braunschweiger Zeitung.

BZ Jugendsportlerehrung 2013_Bild 2  BZ Jugendsportlerehrung 2013_Bild 3BZ Jugendsportlerehrung 2013_Bild 1


André Breitbarth belegt siebten Platz beim Grand Prix in Düsseldorf

Sein Heim Grand Prix von Deutschland, der vom 21. bis 23. Febraur 2014 in der Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf stattfand, verlief für SFV-Judoka André Breitbarth nicht ganz zufrieden stellend. Nachdem der Braunschweiger vor zwei Wochen beim Grand Slam in Paris mit dem 5. Platz ein Ausrufezeichen gesetzt hatte, musst er sich dieses Mal mit Platz Sieben zufrieden geben. Allerdings stoppten ihn mächtige Konkurrenz und umstrittene Kampfrichterentscheidungen.

Zunächst konterte André den Mongolen Temuulen Battulga aus, stand damit im Poolfinale gegen Faicel Jaballah. Der Tunesier ist die Nummer 4 der Weltrangliste, bezwang den Braunschweiger zuletzt in Paris. Andrés Fazit trotz erneut verlorenem Kampf: „Diesmal bin ich besser mit ihm klargekommen.“ Bitter an der Niederlage: Jaballah brachte ihn ohne Wertung zu Boden, versuchte zu würgen, woraufhin der Kampf nach dem aktuellen Regelwerk hätte unterbrochen werden müssen. Trotzdem ließen die Kampfrichter den Bodenkampf weiterlaufen. André passte kurz nicht auf, wurde gedreht und festgehalten. Der Tunesier jubelte, für den deutschen Meister ging‘s in die Trostrunde gegen Adam Okruashvili.

Hier gab es wieder eine umstrittene Pleite: Der Georgier schob Breitbarth vier Mal aus der Kampffläche, ohne einen Wurfansatz zu machen, was eigentlich Strafen für  Okruashvili hätte bedeuten müssen. Trotzdem kassierte der SFVler die Bestrafungen. Immerhin stand das fachkundige Publikum hinter ihm, das die Entscheidungen der Kampfrichter lautstark ausbuhte. André gelang es zwar, die Nummer 3 der Welt dreimal passiv aussehen zu lassen, ließ sich aber bei einem Ansatz mit kleiner Wertung kontern, was letztlich kampfentscheidend war. Andrés Kommentar zu den Kampfrichter-Entscheidungen: „Ich enthalte mich da der Meinung. Ich habe bewiesen, dass ich mit beiden mithalten kann, habe aber auch Fehler gemacht.“

Grand Prix Düsseldorf 2014 André Breitbarth Kampf


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