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Der Wahnsinn! SFV-Judoka André Breitbarth für Olympia nominiert

DJB Rio LogoWas in den letzten Monaten immer wahrscheinlicher wurde, ist nun gewiss: Andrés Traum von Rio wird wahr, denn der Top-Athlet vom SFV Europa ist vom Deutschen Judo-Bund für die Olympischen Sommerspiele 2016 als Starter in der Gewichtsklasse +100Kg nominiert worden. In einer eigens einberufenen Trainerratssitzung des DJB in der Sportschule Wedau wurden die möglichen Olympiakandidaten benannt.

Einer von Ihnen ist André, der damit zum 13-köpfigen Aufgebot des Deutschen Judo-Bundes bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gehört. Endgültige Klarheit herrscht allerdings erst nach der Zustimmung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der die Nominierungsvorschläge einer eingehenden Prüfung unterzieht. Final werden die Namen der Olympioniken am 28. Juni 2016 veröffentlicht.

Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass Andrés Name dabei sein wird, denn wirklich überraschend kam die Nominierung für den Braunschweiger nicht – auch wenn er zuvor ungern offen über dieses Thema gesprochen hat. Als aktuell Sechzehnter in der Weltrangliste der International Judo Federation hatte er in den vergangenen Monaten genügend Punkte gesammelt, um seinen nationalen Konkurrenten Sven Heinle weit hinter sich zu lassen.

André Breitbarth GP Kuba„Nach zwei Jahren der Qualifikation mit Höhen und Tiefen freue ich mich riesig. Doch der Weg ist noch nicht zu Ende. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir die Daumen gedrückt und mich unterstützt haben.“ kommentierte André die Nominierung auf seiner Facebook-Seite.

Ab sofort liegt der Fokus also auf der Olympiavorbereitung. Noch bis zum 17. Juni weilt André mit der Nationalmannschaft im österreichischen Rauris, um sich in einem dreiwöchigen Trainingslager auch auf die Bedingungen in Brasilien vorzubereiten. Anschließend geht es nach Spanien in ein internationales Trainingscamp.

Wir gratulieren André zu seiner Nominierung und sind stolz, mit ihm wieder einen Olympioniken in unseren Reihen zu haben. Auch der Deutsche Judo-Bund hat eigens für die Spiele in Rio eine Website eingerichtet, auf der alle wichtigen Informationen zu den Athletinnen und Athleten sowie zu den Olympischen Spielen veröffentlicht werden. Die Seite ist über rio2016.judobund.de abrufbar.


SFV-Nachwuchs räumt beim 18. Fuchsturnier des TSV Hordorf ab

IMG-20160607-WA0000Am Sonntag, den 05. Juni fand das alljährliche Fuchsturnier des TSV Hordorf für Mädchen und Jungen der Altersklassen u9 & u12 statt. Am Start waren auch wieder unsere Judoka des SFV Europa, die nicht nur weitere Wettkampferfahrung sammeln konnten, sondern auch zahlreiche Medaillen einheimsten.

„Hordorfer Fuchsturnier wird volljährig“ titelte das Internetportal regionlasport.de in einem Bericht vom 01. Juni auf seiner Internetseite. Denn in diesem Jahr luden die Hordorfer Judofüchse um ihren 1. Vorsitzenden Uwe Grünvogel bereits zum 18. Mal zu ihrem Fuchsturnier in der Turnhalle in Cremlingen ein. Damit ist die Veranstaltung im Bereich des Niedersächsischen Judo-Verbandes ein fester Bestandteil der Wettkampfszene und sogar Vereine aus anderen Bundesländern nutzen das Turnier, um ihre Wettkampferfahrungen auszubauen. So waren auch in diesem Jahr gut 200 weibliche und männliche Judoka im Alter von 7 bis 11 Jahren aus mehr als 20 Vereinen auf der Matte.

Mittendrin statt nur dabei waren insgesamt zehn unserer Nachwuchssportler. Bei den Jungen der u9 hatte der SFV acht Teilnehmer gemeldet, die je 2x Platz 1, Platz 2 und Platz 3 belegten sowie je 1x Platz 4 und Platz 5. Nils Geiger (3 Siege) und Marwin Mawlawi (4 Siege) konnten sich gegen alle Gegner in ihren Pools erfolgreich durchsetzen und gewannen Gold. Leif J. und Armin Mawlawi verloren beide nur ein Mal, gewannen den Rest ihrer Kämpfe und durften sich somit über Silbermedaillen freuen. Auch Paul Stadler und Jonas Schinköthe konnten sich mit Bronze beide einen Platz auf dem Siegertreppchen sichern. Eher durchwachsen verlief das Turnier für Mantas Ostermann (Platz 4) und Jannek Pohlmann (Platz 5), die es dieses Mal leider nicht auf das Podest schafften, trotzdem aber gute kämpferische Leistungen zeigten.

Eine Neuerung in der u9 war, dass nicht nach den klassischen Wertungen gekämpft, sondern ein Punktesystem eingeführt wurde, um die Kämpfe etwas ausgeglichener zu gestalten und die Kampfzeit besser auszunutzen. So benötigten die Kids für einen vorzeitigen Sieg nicht wie sonst einen Ippon, sondern es waren 10 Punkte notwendig. Jede Wertung wurde dabei unterschiedlich bepunktet: Für einen Yuko gab es zwei, für einen Wara Ari drei und für einen Ippon vier Punkte.

Bei den Mädchen gingen für den SFV Judith Kindler und Lena Wendt auf die Matte. Lenas Statistik: 3 Kämpfe, 3 Siege, Gold. Genauso viele Siege holte Judith, allerdings hatte sie einen Kampf mehr und musste sich auch ein Mal geschlagen geben. Das machte in der Endabrechnung Silber.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer und ein ganz besonderer Dank an unsere Trainerin Anika Richter, die an diesem Tag die Turnierbetreuung für alle unsere SFV-Kids alleine übernahm.


Kampfgemeinschaft aus SFV & MTV holt zwei Mal Platz drei bei den LMM u15

Am ersten Juni-Wochenende war unser Nachwuchs vom SFV mal wieder erfolgreich auf der Judomatte im Einsatz. Unsere Mädchen & Jungs der u15 traten in einer Kampfgemeinschaft mit dem MTV Vorsfelde bei den Landes-Mannschaftsmeisterschaften an und brachten zwei Bronzemedaillen mit nach Hause.

Die LMM fand am Samstag, den 04. Juni beim Gastgeber VfL Grasdorf statt. Insgesamt gingen sechs weibliche und sechs männliche Mannschaften im neu eingeführten vorgepoolten System an den Start. Mit dabei auch die Kämpferinnen und Kämpfer des SFV Europa sowie MTV Vorsfelde, die sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen gemeinsame Teams in Form von Kampfgemeinschaften an den Start brachten. Beide Mannschaften sicherten sich den 3. Platz und somit die Bronzemedaille.

Die Mädchen starteten mit einem 4:3-Sieg gegen den Nordhorner JC. Die Punkte holten Aimee Zarro (-36Kg/Vorsfelde), Mayleen Dittmann (-57Kg/Vorsfelde), Chiara Sixt (-52Kg/SFV Europa), und Svea J. (-40Kg/SFV Europa). Im anschließenden Poolfinale gegen das Team von Eintracht Hildesheim mussten sich die Kämpferinnen aus der Judoregion Braunschweig/Wolfsburg nach ansehnlichen Kämpfen geschlagen geben. Nichtsdestotrotz wurde damit als Pool-Zweiter das Halbfinale erreicht. Leider wurde auch dieses gegen die Kampfgemeinschaft Judo in Holle / VfL Grasdorf mit 2:5 verloren, womit unsere Mädchen die Bronzemedaille holten. Zum Team gehörten:
Aimee Zarro, Svea J., Paulina Ernst, Julia Geiger, Tyra Jagusch, Phia Domition, Mayleen Dittmann und Chiara Sixt.

Die Jungen mussten in ihrer ersten Begegnung gegen die Kampfgemeinschaft TSV Barrien / TSV Sulingen ran. Das Ergebnis lautete 5:3 für die KG aus Vorsfelde und Braunschweig. Die Punkte holten Ilias Küster (-46Kg/Vorsfelde), Mathieu Dittmann (-46Kg/Vorsfelde), Simon Kindler (-37Kg/SFV Europa), Sören Wendt (-40Kg/ SFV Europa) und Jonas Bertram (-50Kg/Vorsfelde). Das darauf folgende Poolfinale gegen die Heimmannschaft vom VfL Grasdorf gestaltete sich mehr als ausgeglichen und wurde nach einem 4:4 nur durch die bessere Unterbewertung zu Gunsten der Grasdorfer verloren. Auch die Jungs erreichten damit als Pool-Zweiter das Halbfinale und wie schon zuvor die Mädchen verpassten sie leider das Finale. Die junge Mannschaft musste sich den Sportlern von Eintracht Hildesheim mit 1:7 geschlagen geben, was gleichbedeutend mit Platz 3 und der Bronzemedaille war. Zum Team gehörten:
Sarsen Schmidt, Simon Kindler, Sören Wendt, Mathieu Dittmann, Ilias Küster, Moritz Schöne, Jonas Bertram, Sinan Küster, Ole Pfannenschmidt und Heiko Heitgreß.

Ein herzlicher Dank geht an unsere beiden Coaches Lisa Lachetta (Vorsfelde) und Julian Schade (SFV), die sich wie immer kompetent und mit viel Einsatz um die Organisation und Betreuung während Wettkampfes gekümmert haben.

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SFVler im Judocamp auf Borkum – Ein Bericht von Emilia, Lara, Paulina und Marlene

Die Vereine SFV Europa Braunschweig und der MTV Vorsfelde fuhren über Pfingsten gemeinsam nach Borkum ins Judocamp. Der TUS Borkum stellte dazu seine Halle zur Verfügung.

Die Anreise (14.05.2016)
Wir trafen uns um 7:00 Uhr am Braunschweiger Bahnhof. Nach zwei Umstiegen und einer Katamaranfahrt kamen wir um ca. 14:30 Uhr auf Borkum an. Nach dem langen Sitzen tobten wir uns bei einem ersten Judotraining mit den Borkumern Judoka aus. Geschlafen wurde auf Luftmatratzen in der Halle – schnarch.

Sonntag (15.05.2016)
Das Frühstück fand immer im Gästehaus des TUS Borkum statt. Tagsüber hatten wir zwei Mal Training und waren im Gezeitenland schwimmen. Am Abend haben Julian, Freddi und Marc für uns gegrillt- brutzel, brutzel.

Montag (16.05.2016)
Der Tag begann mit einem anstrengenden Frühtraining- keuch.
Danach ging es weiter mit einer lustigen Strandrallye- ha ha.
Pizza stärkte uns für die darauffolgende Umgebungserkundung in Gruppen. Anschließend gab es ein weiteres Training. Der Tag wurde mit einem Lagerfeuer in den Dünen gekrönt. Es gab Stockbrot und Würstchen- mmmhhhh.
Gegen Ende durchnässte uns der Regen- plitsch, platsch.

Abreise (17.05.2016)
Morgens packten wir unsere Sachen. Nach dem Frühstück hatten wir noch Zeit in der Stadt zu bummeln- latsch, latsch, kauf, kauf.
Um ca. 15 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Nach Verspätung und verpasstem Anschluss waren wir um 21:40 Uhr zurück in Braunschweig.

Von Dings und Bums, in Klammern von uns.

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André Breitbarth belegt Platz 7 bei den Europameisterschaften

EM 2016 André Breitbarth vs. Michal Horak„Same procedure as last year“ mag dem einen oder anderen zu Andrés Abschneiden bei den diesjährigen Europameisterschaften durch den Kopf gegangen sein. Wie bereits in 2015 landete der SFVler bei den kontinentalen Titelkämpfen der Frauen & Männer in der Gewichtsklasse +100Kg auf dem siebten Platz.

Die EM fand dieses Jahr vom 21. bis 24. April in der Tatneft Arena im russischen Kasan statt. Am Abschlusstag der Einzelwettkämpfe ging es für den Braunschweiger zunächst gut los. Nach einem Freilos in der ersten Runde musste er gegen den Tschechen Michal Horak antreten. Nach recht verhaltenem Beginn, für den André eine Passivitätsstrafe (einen Shido) zugesprochen bekam, gestaltete er den Kampf deutlich aggressiver. Zwei Shidos gegen Horak wegen Heraustretens aus der Matte waren die Folge. Nach zweieinhalb Minuten Kampfzeit erwischte André den Tschechen mit einem Hüftwurf, für den er eine große Wertung (Wara Ari) zugesprochen bekam. Diesen Vorsprung verwaltete André über die restliche Zeit und zog letztlich souverän in die nächste Runde ein: das Viertelfinale.

Hier ging es dann gegen den Franzosen Teddy Riner, seines Zeichens Olympiasieger und achtfacher Weltmeister. Wie schon beim letzten Aufeinandertreffen war André auch dieses Mal leider chancenlos und musste nach 23 Sekunden die Ippon-Niederlage hinnehmen.

In der Trostrunde traf der SFVler auf Oleksandr Gordiienko aus der Ukraine. Eigentlich standen die Chancen gut für André, in das kleine Finale um die Bronzemedaille einzuziehen, denn den Ukrainer hatte er beim Grand Prix in Düsseldorf in diesem Jahr noch besiegt. In einem zunächst ausgeglichenen Kampf drängte André Gordiienko nach rund 2:30 Minuten aus der Matte, der beugte sich ab und André wollte mit dem Bein über den Rücken des Ukrainers steigen. In diesem Moment kam Gordiienko wieder hoch und André traf ihn mit dem Bein aus Versehen am Kopf. Eine unglückliche und keinesfalls absichtliche Aktion, die die Kampfrichter aber als unsportliche Tätigkeit werteten und André eine so genannte Hansoku-Make-Bestrafung aussprachen, was die sofortige Disqualifikation bedeutete.

Diese Niederlage war auch gleichbedeutend mit dem Ausscheiden für André aus dem Turnier, womit er auf Platz 7 landete. Kleiner Trost: immerhin holte er damit noch 64 Punkte für die Welt- und Olympiaquali-Rangliste, wohingegen sein nationaler Konkurrent im Schwergewicht um das Olympiaticket, Sven Heile aus Fellbach, durch eine Niederlage in der ersten Runde leer ausging.


SFV-Nachwuchs sammelt Erfahrung im Mannschaftswettkampf

Judo ist der breiten Masse vor allem als Einzelsport ein Begriff, dabei gibt es ihn auch als Mannschaftssportart. Bei den Erwachsenen hauptsächlich im Liga-Betrieb ausgetragen, werden im Kinder- und Jugendbereich Mannschafts-Turniere und -Meisterschaften veranstaltet. Eine solche Meisterschaft, nämlich die Bezirks-Mannschaftsmeisterschaften der Altersklassen u10 & u12, wurden am 23. April von unserem Partnerverein Braunschweiger Judo Club im Dojo an der Eisenbüttler Straße ausgerichtet.

In der u10 war der SFV mit einem gemischten Mädchen/Jungen-Team vertreten, in der u12 ging ein reines Jungen-Team an den Start. In der u10 bestand unser Aufgebot aus Jannik Pohlmann (-24kg), Lotta Scheffer (-26Kg), Janna Scheffer (-30Kg) und Leif J. (-35Kg). Mangels weiterer Kämpferinnen und Kämpfer waren damit von sieben Gewichtsklassen nur vier besetzt, wodurch in jeder Begegnung von vorn herein drei Punkte kampflos abgegeben werden mussten. Dadurch verlor unser u10-Team leider alle seine Begegnungen: 2:4 gegen TV Jahn Wolfsburg I, 1:4 gegen TV Jahn Wolfsburg II, 1:5 gegen Meinersen, 2:4 gegen Meine und 2:3 gegen Breustedt. Auch und gerade deswegen verdienten sich die vier jungen SFVler aber ein Sonderlob von den eigenen Betreuern und vom Ausrichter. „Toll, dass die Kids trotz dieses Handicaps angetreten sind. Hier ging es heute nicht so sehr um die Platzierung, sondern Erfahrung in dem noch ungewohnten Format des Mannschaftswettkampfes zu sammeln.“ Somit landete der SFV am Ende auf dem 7. Platz.

In der u12 schickte der SFV ein Team auf die Matte, das durch zwei Gastkämpfer verstärkt wurde. Julian Witt (-26Kg), Emanuele Ustica (-28Kg), Leon Grabenhorst (-38Kg) und Leo Keuntje (+38Kg) erhielten Unterstützung von Conner aus Süpplingen (-35Kg) und Rayk aus Meine (-38Kg). Nichtsdestotrotz konnten auch hier mit -30Kg und -32Kg zwei Gewichtsklassen nicht besetzt werden. Da in der u12 nur zwei Mannschaften gemeldet waren, wurde zwei Mal das „Stadtduell“ SFV Europa Braunschweig gegen den Braunschweiger Judo Club ausgetragen. Hier hieß es 5:3 und 6:2 für den BJC, so dass der SFV den 2. Platz belegte.

 


4x Ligaeinsatz: SFV-Frauen & Männer kämpfen auf Bundes-, Regional- und Landesebene

In der zweiten Aprilhälfte fanden von der niedersächsischen Landesliga über die Regionalliga Nord bis hin zur 2. Bundesliga wieder diverse Kampftage statt. Trotz Ermangelung eigener Teams waren dabei auch unsere SFVler im Einsatz, denn viele von ihnen verstärken auch dieses Jahr wieder die Aufgebote anderer Vereine aus der Judoregion Braunschweig / Wolfsburg. So konnten Anika Richter, Madeleine Voss und Jenny Martin bei den Frauen sowie Julian Schade, Sven Gärtner und Simon Voss bei den Männern maßgeblich zum Erfolg ihrer Mannschaften beitragen.

Am 16. April stand der dritte Kampftag der niedersächsischen Landesliga der Männer auf dem Programm. Sowohl Julian Schade (mit dem Braunschweiger Judo Club) als auch Simon Voss (mit dem SV Hambühren) reisten nach Bremen, um gegeneinander sowie gegen die Teams vom Gastgeber PSV Bremen und vom TuS Hermannsburg anzutreten. Julian holte mit dem BJC drei Mannschaftssiege, als persönliche Kampfbilanz standen für ihn in seiner Gewichtsklasse bis 81Kg ein Ippon-Sieg gegen den PSV Bremen durch einen sehenswerten O Soto Gari sowie eine Niederlage gegen Hermannsburg zu Buche. Simon kam in allen drei Begegnungen des SV Hambühren zum Einsatz und gewann seine Kämpfe bis 66Kg vorzeitig. Neben dem Ehrenpunkt zum 1:6 in der letzten Begegnung gegen den BJC avancierte er zwei Mal zum Matchwinner. Nachdem es sowohl zum Auftakt gegen Bremen als auch im zweiten Kampf gegen Hermannsburg nach sechs von sieben Einzelkämpfen 3:3 gestanden hatte, machte er jeweils im letzten Kampf den Sack zum 4:3-Sieg für die Hambührener zu. Nach drei von vier Kampftagen rangiert der BJC damit auf Platz 2, der SV Hambühren auf Platz 3 der Tabelle.

BJC 2. BuLi 2016 Team 1. KTEine Woche später startete die Männer-Bundesligamannschaft des Braunschweiger Judo Clubs am 23. April mit einem Heimkampf in die Zweitliga-Saison 2016. Als Gast reiste das Team vom KSC ASAHI Spremberg an. Zum Aufgebot des BJC gegen den diesjährigen Meisterschaftsfavoriten gehörte auch SFV-Athlet Sven Oliver Gärtner in der Gewichtsklasse bis 81Kg. Leider verlor der BJC das Duell vor der tollen Kulisse von über 200 Fans und Zuschauern mit 5:9, wobei das Ergebnis nicht den engen Verlauf vieler Kämpfe widerspiegelte. „Wenn man vier Kämpfe einzig und allein durch eine Strafe mehr verliert muss man sagen: hier war auch deutlich mehr drin“ waren sich Trainer und Betreuer des BJC einig. Sven kam am ersten Kampftag noch nicht zum Einsatz, aber es stehen auch noch einige Kampftage an. Ausführliche Berichte und Bilder zu dieser Begegnung findet ihr auf der Homepage des BJC sowie dem Portal regionalSport.de:
Artikel auf braunschweiger-jc.de
Artikel auf regionalSport.de

Für unsere Frauen fanden in der Regionalliga Nord in den vergangenen Wochen gleich zwei Kampftage statt. Anika Richter, Madeleine Voss sowie SFV-Trainerin Jenny Martin hatten mit ihrem Team des MTV Vorsfelde II am 16. April am ersten Kampftag Heimrecht. Vor einer begeisterten heimischen Fankulisse in der Leonardo-da-Vinci-Sporthalle wurden die angereisten Gegnerinnen vom JC Godshorn (5:2), Braunschweiger JC (6:1) und OTB Osnabrück (5:2) souverän von der Matte gefegt. Anika und Madeleine kamen jeweils zwei Mal zum Einsatz und gewannen alle ihre Kämpfe. Auch Jenny konnte einen Punkt beisteuern, musste dafür aber gar nicht aktiv werden, weil ihre Gegnerin wegen eines nicht regelkonformen Judogis disqualifiziert wurde.
Vorsfelde ReLi Nord Team 2. KTBereits zwei Wochen später, nämlich am 30. April, wurde die Saison fortgesetzt. Hier trafen sich alle Teams der Liga zum Großkampftag beim Ausrichter JC Godshorn. Für die MTV-Mädels standen insgesamt vier Mannschaftskämpfe auch dem Programm. Auch dieser zweite Kampftag konnte überaus erfolgreich gestaltet werden, denn mit Siegen gegen den Bramfelder SV (7:0), Budokan Lübeck (5:2), TSV Kronshagen (5:2) und JG Sachsenwald (6:1) verteidigte die Mannschaft unangefochten den ersten Tabellenplatz. Madeleine konnte erneut zwei Siege aus zwei Kämpfen beisteuern und kann in der laufenden Saison bislang eine 100%-Siegquote aufweisen. Nach einer technisch starken Vorstellung im ersten Kampf, die mit einem vorzeitigen Sieg endete, verlor Jenny ihren zweiten Kampfeinsatz des Tages. „Sie ist in dem Kampf überhaupt nicht mit dem Links-Griff ihrer Gegnerin zurecht gekommen, daran gilt es zu arbeiten“, resümierte der mitgereiste SFV-Coach Simon Voss. Keinen guten Tag erwischte Anika, die dieses Mal leider zwei Niederlagen einstecken musste und sich durch taktische Fehler kurz vor Kampfende teils selbst um den Lohn einer starken kämpfen Leistung brachte. Aus Mannschaftssicht grüßt Vorsfelde nichts desto trotz verlustpunktfrei mit 14:0 Punkten von der Spitze der Tabelle.

ReLi Nord 2. KT Jenny, Madeleine, SimonWeiter geht die Liga-Saison für die SFV-Kämpfer am 28. Mai mit dem vierten und damit letzten Kampftag der Landesliga der Männer, am 04. Juni mit dem dritten Kampftag der Regionalliga Nord der Frauen sowie am 11.06. für den BJC in der 2. Bundesliga der Männer. Wir drücken die Daumen für ein weiterhin erfolgreiches Abschneiden.

 

 

 

Und hier noch zwei Zeitungsartikel über den ersten und zweiten Kampftag der Regionalliga Nord der Frauen (anklicken zum Vergrößern).

Vorsfelde ReLi Nord Bericht 1. KTVorsfelde ReLi Nord Bericht 2. KT


Lars Geiger holt Bronze in Visbek

Bereits Mitte April kämpfte SFV-Nachwuchstalent Lars Geiger beim alljährlichen adidas Tiger Cup, der am 16. und 17.04. in Visbek stattfand. Die Wettkämpfe der Altersklasse u15, in der Lars startet, wurden am Sonntag ausgetragen. Nach insgesamt drei Kämpfen in seiner Gewichtsklasse bis 55Kg konnte er sich die Bronzemedaille sichern.

Seinen Auftaktkampf konnte der junge SFVler dabei vorzeitig beenden und siegte mit Ippon für einen Seoi Nage-Ansatz. Eine Runde weiter, die bereits das Halbfinale bedeutete, wurde es aber deutlich enger. Der Kampf ging über die volle Zeit und am Ende musste sich Lars knapp mit 1:2 Yuko-Wertungen gegen ihn geschlagen geben. Damit blieb dem Braunschweiger aber noch die Chance auf eine Medaille im kleinen Finale und diese nutzte er. Hier konnte Lars zunächst eine Wertung für O-Uchi-Gari erzielen, anschließend dann Ippon für Tsuri Komi Goshi gefolgt von einem Kesa Gatame-Haltegriff, was Platz drei bedeutete.

Eine Woche später, nämlich am Samstag den 23. April, war auch Tarek Scharifi wieder im Einsatz. Gemeinsam mit seiner Trainerin Jenny Martin machte er sich auf den Weg nach Erfurt, um beim dortigen 19. Internationalen Thüringer Messe-Cup – einem Bundessichtungsturnier für die Altersklasse u16 – an den Start zu gehen. In der Gewichtsklasse bis 50Kg konnte Tarek gut in das Turnier starten und gewann seinen ersten Kampf mit Ippon für einen sehenswerten Sasae Tsuri Komi Ashi. Auch in der zweiten Begegnung hatte Tarek seine Chancen, verlor den Kampf aber durch eine Unachtsamkeit mit Haltegriff im Boden. In dem gekämpften Modus war diese Niederlage leider gleichbedeutend mit dem Ausscheiden aus dem Turnier.


Qualität im SFV: jetzt auch offiziell bestätigt!

DJB-VereinszertifikatWas wir von Vereinsseite schon immer wussten und ihr als Mitglieder jeden Tag auf’s Neue erlebt, ist uns jetzt auch vom Deutschen Judo-Bund bestätigt worden: der SFV Europa ist ein klasse Judoverein. Beleg dafür ist das DJB-Vereinszertifikat, das uns Ende März vom Deutschen Judo-Bund sowie vom Niedersächsischen Judoverband verliehen wurde. „Der Judo-Verein zeichnet sich durch professionelles Training, offiziell anerkannte Prüfungen und vielfältige Aktionen aus“, heißt es dazu in der Verleihungsurkunde.

Das DJB-Vereinszertifikat wird für die Jahre 2016 bis 2019 ausgestellt, sofern ein Verein eine Reihe von Qualitätskriterien erfüllt. Dazu zählen: qualifizierte Judotrainer, Dan-Träger, Kyu-Prüfungen nach DJB-Richtlinien, regelmäßige Breitensportaktionen sowie Teilnahme am Judowettkampfbetrieb.

Die Verleihung des Zertifikats zeigt somit, dass wir mit der vor ca. vier Jahren eingeleiteten Neuaufstellung des SFV als Judoverein den richtigen Weg eingeschlagen haben. Hierzu zählen wir vor allem unser breit aufgestelltes Trainerteam aus derzeit insgesamt 15 Übungsleiterinnen und Übungsleitern. Aber auch die konsequente Verwendung und Investition unserer finanziellen Mittel in unsere Sportler und den Judosport sowie ein buntes Vereinsleben für alle Alters- und Leistungsstufen gehören für uns ebenso dazu. Und nicht zuletzt belegt auch die positive Entwicklung unserer Mitgliederzahlen das Funktionieren unseres Vereinskonzeptes. Diese konnten wir konstant und nachhaltig von ca. 140 Mitgliedern im Jahr 2012 auf aktuell rund 200 steigern.

Dies nehmen wir von Vereinsseite gerne zum Anlass, um unseren Trainern, Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Judoeltern und allen anderen, die sich in den letzten Jahren bei uns im Verein und für den Judosport engagiert haben, ein herzliches Dankeschön auszusprechen. Wir freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Vereinsentwicklung für und mit euch.

DJB-Vereinszertifikat SFV Europa


André Breitbarth für Europameisterschaften in Kasan nominiert

Judo EM 2016 Kazan LogoAuch im Olympiajahr 2016 hält der Judokalender weitere Leckerbissen bereit. Einer davon sind die Europameisterschaften der Frauen & Männer, die vom 21. bis 24. April im russischen Kasan stattfinden. In der Tatneft Arena geht der Deutsche Judo-Bund (DJB) mit insgesamt 17 Athletinnen und Athleten an den Start.

Für die kontinentalen Titelkämpfe haben 164 Frauen und 236 Männer aus 45 Nationen gemeldet. Einer der Nominierten des DJB ist unser Top-Judoka André Breitbarth in der Gewichtsklasse +100Kg. Auch für André geht die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele in Rio damit in die heiße Phase, denn bei der Euro werden weitere wichtige Punkte für die Qualifikationsrangliste vergeben. Aktuell rangiert der Braunschweiger auf Platz 16 der Weltrangliste. Wichtig ist für ihn dabei auch, seinen direkten nationalen Konkurrenten um das Olympiaticket, Sven Heinle vom SV Fellbach, auf Distanz zu halten, der auf Rang 25 der WRL steht und bei der EM ebenfalls auf die Matte geht. Die endgültige Nominierung des DJB-Olympiateams erfolgt nach dem World Masters in Guadalajara/Mexiko (27.-29.05.2016).

André Breitbarth ProfilbildAndré startet am Sonntag, den 23. April in das Turnier. Hier stehen für ihn die Einzelwettkämpfe auf dem Programm. Los geht es um 12.00Uhr deutscher Zeit, der Finalblock beginnt um 16.30Uhr. Am Sonntag gibt es dann noch die Mannschaftskämpfe in Form des Teamwettbewerbs, der um 11.00Uhr deutscher Zeit startet. Wir drücken André die Daumen und wünschen ihm viel Erfolg für die Europameisterschaften 2016. Wir werden wie gehabt über sein Abschneiden berichten.


Aufnahmeantrag

In den SFV könnt ihr komplett "digital" eintreten. Einfach unseren Online-Antrag am Handy, Tablet oder PC ausfüllen und absenden. Der Antrag wird dann innerhalb weniger Tage von unserer Geschäftsstelle bearbeitet und ihr erhaltet eine schriftliche Bestätigung. Zum Antrag gelangt ihr per Link oder QR-Code:

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Die SFV Mitgliederzeitung

Im halbjährlichen Rhythmus erscheint unser Vereinsheft als Print- und Online-Version. Die aktuelle Ausgabe Nr. 7 2024/2025 sowie unser Archiv mit allen Ausgaben findet ihr hier.

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Leistungssport-kooperation

Der SFV Europa e.V. ist Trägerverein des Landesleistungszentrums Judo in Niedersachsen und betreibt eine Kooperation mit dem Gynamsium Neue Oberschule in Braunschweig für die Sporart Judo. Alle Informationen findet ihr hier.