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Robert Barwig wird Deutscher Vizemeister der Junioren

Am Wochenende des 15. und 16. März 2014 fanden in der Brandenburg-Halle in Frankfurt/Oder die Deutschen Meisterschaften der Junioren u21 statt. Am Start waren auch die SFV-Judoka Robert Barwig in der Gewichtsklasse bis 73Kg und Frederik Jäde bis 81Kg sowie SFV-Regionalligakämpfer Jonas Thomsen vom VfL Stade bis 60Kg. Dabei konnte sich Robert mit dem 2. Platz seine erste Medaille auf nationalem Niveau sichern.

Bis ins Finale kämpfte sich der SFVler souverän durch und gewann dabei insgesamt vier Begegnungen. Im ersten Kampf schlug er Lucas Kluge vom Judoclub Leipzig nach gut zwei Minuten Kampfzeit mit Ippon. Im zweiten Kampf ließ er seinem Gegener Andreas Höhl aus Darmstadt keine Chance und gewann nach ebenfalls rund zwei Minuten vorzeitig. Auch den dritten Kampf gegen Nils Patzenhauer und das Halbfinale gegen Peter Czybulka vom PSV Rostock meisterte Robert souverän. Im Finale stand er Niklas Blöchl vom TSV Großhadern gegenüber. Hier musste sich Robert nach einer Minute Kampfzeit geschlagen geben, da sein Gegner für einen O Uchi Gari-Ansatz etwas zu Unrecht einen Ippon bekam, obwohl es maximal einen Wara-Ari hätte geben dürfen. So oder so ein super Erfolg für Robert, der sich damit den Titel des Deutschen Vizemeisters 2014 sicherte.

Sein Vereinskamerad Fredrik Jäde konnte sich leider nicht platzieren, zeigte aber trotzdem eine sehr ansprechende Leistung. Frederik ging erstmalig und damit als jüngster Jahrgang bei einer DEM der u21 an den Start und übersprang im Vergleich zum letzten Jahr, in dem er noch bis 66Kg auf die Matte ging, eine ganze Gewichtsklasse. Nach einem Freilos zum Auftakt gelang ihm nach gerade einmal einer Minute Kampfzeit mit zwei Waza-Ari-Wertungen ein vorzeitiger Sieg gegen Elias Frank vom TSV Altenfurt aus Bayern. Im anschließenden Kampf ging es gegen den späteren Deutschen Meister Tom Görlitz aus Berlin. Hier zeigte Frederik einen ganz starken Kampf und verlor nach voller Kampfzeit lediglich durch eine kleine Bestrafung. Die nächste Begegnung gegen Max Westerkamp von Hertha Walheim ging ebenfalls verloren, womit das Turnier für Frederik beendet war.

Für SFV-Kämpfer Jonas Thomsen vom VfL Stade waren die Meisterschaften leider schon nach nur einem Kampf vorbei. Er verlor seinen Auftaktkampf gegen Paul Schwisow vom UJKC Potsdam. Weil Schwisow seinerseits den nächsten Kampf verlor, verpasste Jonas die Trostrunde.

DEM u21 2014 Siegerehrung -73KgDEM u21 2014 Medaillengewinner NJVDEM u21 2014 Kampf Robert Barwig


Sven Gärtner ist Braunschweigs Jugendsportler 2013

Am Dienstag, den 11. März 2014, feierten 2.000 Zuschauer den Abend des Sports in der Volkswagen Halle Braunschweig. Und sie feierten vor allem die Sportler des Jahres. In insgesamt vier Kategorien wurden die Mannschaft des Jahres, die Jugendmannschaft des Jahres, der Sportler des Jahres und der Jugendsportler des Jahres gekürt. Gewinner in der Kategorie Jugendsportler: SFV-Judoka Sven Oliver Gärtner.

Sven wurde aufgrund seines dritten Platzes bei den letztjährigen Deutschen Meisterschaften für die Wahl nominiert und war erstmalig dabei. Gleich bei diesem ersten Anlauf klappte es direkt mit dem Titel. Bei der Wahl setzte sich der SFVler gegen fünf Konkurrenten durch und landete am Ende sogar vor Seriensiegerin und Siebenkampf-Talent Lara Groenewold, die den Titel in den vergangenen drei Jahren gewinnen konnte. Den dritten Platz belegt in diesem Jahr Hockeyspielering Lea Albrecht von Eintracht Braunschweig.

Einen ausführlichen Beitrag und alle Bilder der Veranstaltung findet ihr auf der Homepage der Braunschweiger Zeitung.

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André Breitbarth belegt siebten Platz beim Grand Prix in Düsseldorf

Sein Heim Grand Prix von Deutschland, der vom 21. bis 23. Febraur 2014 in der Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf stattfand, verlief für SFV-Judoka André Breitbarth nicht ganz zufrieden stellend. Nachdem der Braunschweiger vor zwei Wochen beim Grand Slam in Paris mit dem 5. Platz ein Ausrufezeichen gesetzt hatte, musst er sich dieses Mal mit Platz Sieben zufrieden geben. Allerdings stoppten ihn mächtige Konkurrenz und umstrittene Kampfrichterentscheidungen.

Zunächst konterte André den Mongolen Temuulen Battulga aus, stand damit im Poolfinale gegen Faicel Jaballah. Der Tunesier ist die Nummer 4 der Weltrangliste, bezwang den Braunschweiger zuletzt in Paris. Andrés Fazit trotz erneut verlorenem Kampf: „Diesmal bin ich besser mit ihm klargekommen.“ Bitter an der Niederlage: Jaballah brachte ihn ohne Wertung zu Boden, versuchte zu würgen, woraufhin der Kampf nach dem aktuellen Regelwerk hätte unterbrochen werden müssen. Trotzdem ließen die Kampfrichter den Bodenkampf weiterlaufen. André passte kurz nicht auf, wurde gedreht und festgehalten. Der Tunesier jubelte, für den deutschen Meister ging‘s in die Trostrunde gegen Adam Okruashvili.

Hier gab es wieder eine umstrittene Pleite: Der Georgier schob Breitbarth vier Mal aus der Kampffläche, ohne einen Wurfansatz zu machen, was eigentlich Strafen für  Okruashvili hätte bedeuten müssen. Trotzdem kassierte der SFVler die Bestrafungen. Immerhin stand das fachkundige Publikum hinter ihm, das die Entscheidungen der Kampfrichter lautstark ausbuhte. André gelang es zwar, die Nummer 3 der Welt dreimal passiv aussehen zu lassen, ließ sich aber bei einem Ansatz mit kleiner Wertung kontern, was letztlich kampfentscheidend war. Andrés Kommentar zu den Kampfrichter-Entscheidungen: „Ich enthalte mich da der Meinung. Ich habe bewiesen, dass ich mit beiden mithalten kann, habe aber auch Fehler gemacht.“

Grand Prix Düsseldorf 2014 André Breitbarth Kampf


Frederik Jäde wird Norddeutscher Vize-Meister

Am 15. Februar 2014 fanden in Hollage die Norddeutschen Meisterschaften der Junioren u21 statt. Hierbei erkämpfte sich SFV-Judoka Fredrik Jäde den Vize-Titel in der Gewichtsklasse bis 81Kg. Sein Vereinskamerad Gerrit Fucke wurde bis 60Kg Fünfter, SFV-Regionalligakämpfer Jonas Thomsen vom VfL Stade holte sich in der selben Gewichtsklasse die Bronzemedaille.

Nachdem Frederik in der Saison 2013 noch in der Gewichtsklasse bis 66Kg auf die Matte ging, übersprang er zur Saison 2014 gleich eine komplette Gewichtsklasse und startete bei den Norddeutschen nun bis 81Kg. Vom Landestrainer auf diese Meisterschaft gesetzt, musste der SFVler mit fünf Kämpfen das volle Programm durchlaufen und errang auf seinem Weg ins Finale vier Siege. In der ersten Runde gewann Fredrik gegen Lucas Gottschalk von der TVG Drochtersen gefolgt von einem Sieg gegen Tobias Zeuke vom Bramfelder SV. Im nächsten Kampf setzte er sich gegen Christoph Stahl aus Eutin durch und ließ auch im Halbfinale einen Sieg gegen Luigi Scoccimarro vom MTV Vorsfelde folgen. Erst im Finale wurde er von Fabian Karau von den Judo Crocodiles Osnabrück gestoppt, der zu diesem Zeitpunkt aufgrund von Freilosen in den ersten beiden Runden zwei Kämpfe weniger in den Knochen hatte. Somit errang Frederik den Vizemeister-Titel.

Gerrit Fucke kam in der Gewichtsklasse bis 60Kg auf den fünften Platz. Nach zwei Freilosen zum Auftakt gewann Gerrit seinen ersten Kampf gegen Arne von Pichowski vom PSV Eutin und stand damit im Halbfinale. Hier traf er auf seinen Dauerrivalen und späteren Norddeutschen Meister Giulian Greco aus Vorsfelde, gegen der SFVler den Kürzeren zog. Leider verlor Gerrit anschließend auch seinen Kampf um Platz drei gegen Patrick Laue aus Schwarzenbek und wurde somit Fünfter.

Ebenfalls bis 60Kg errang Jonas Thomsen vom VfL Stade, der in dieser Saison für die Regionalligamannschaft des SFV auf die Matte geht, die Bronzemedaille. Auch Jonas stand nach zwei Freilosen und einem anschließenden Sieg gegen Maurice Lapuse aus Bremerhaven im Halbfinale, in dem er sich Arne Koch von Judo in Holle geschlagen geben musste. Im abschließenden Kampf um Platz drei ging es gegen Arne von Pichowski, der bereits gegen Gerrit Fucke verloren hatte. Auch gegen Jonas musste sich der Eutiner geschlagen geben, womit sich Jonas den Bronzerang sicherte.

Frederik und Jonas haben sich damit für die Deutschen Junioren-Meisterschaften qualifiziert, zu denen sie gemeinsam mit Robert Barwig fahren, denn der SFVler wurde vom Bundestrainer auf die DEM gesetzt. Allen Platzierten sagen wir herzlichen Glückwunsch und drücken die Daumen für die nationalen Meisterschaften, die am 15. und 16. März in Frankfurt/Oder ausgetragen werden.


Sven Gärtner für Jugendsportlerwahl 2013 nominiert

SFV-Judoka Sven Gärtner ist für die Wahl zu Braunschweigs Jugendsportler des Jahres 2013 aufgestellt. Die Sportredaktion der Braunschweiger Zeitung hat in vier Kategorien jeweils sechs Athleten nominiert, die im Jahr 2013 bemerkenswerte Leistungen vollbracht haben.

Sven holte sich bei den deutschen Einzel-Meisterschaften 2013 in der Altersklasse U 18 nach großartiger Leistung die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse bis 66Kg. Am Start waren 235 Judokas aus allen 18 Landesverbänden. Im Halbfinale kassierte der SFVler seine einzige Niederlage im Turnier. Er unterlag Adrian Preda aus Baden, der später deutscher Meister wurde.

Das Geheimnis, wer gewonnen hat, wird bei der gemeinsamen Sportlerehrung von Stadt, Stadtsportbund und der Braunschweiger Zeitung am Dienstag, 11. März, ab 19 Uhr in der Volkswagenhalle gelüftet. Der Eintritt zum 6. Abend des Braunschweiger Sports mit einer Mischung aus Ehrungen, Sport-Darbietungen und Gesprächen ist frei.

BZ Jugendsportlerwahl 2013 Sven Gärtner

BZ Jugendsportlerwahl 2013 Übersicht


Judo Grand Slam in Paris: Breitbarth wird Fünfter

SFV-Judoka André Breitbarth feierte beim Judo Grand Slam Turnier in Paris, das am 08. und 09. Februar 2014 stattfand, einen tollen Erfolg. Vor 12.000 Zuschauern im Palais Omnisport erkämpfte er sich im Schwergewicht (der Gewichtsklasse +100Kg) nach drei Siegen und zwei Niederlagen Platz fünf.

Damit erfüllte André seine eigene Zielsetzung, die er vor dem Wettkampf ausgegeben hatte: „Ich möchte zwei, drei gute Kämpfe abliefern.“ Gesagt, getan. Los ging es für André gegen den Franzosen Pierre-Alexandre Robin – und damit gegen die gesamte Halle. Trotz der lautstarken Unterstützung durch die Zuschauer setzte er sich souverän und sehenswert durch. Mit zwei Fußwürfen erzielte André Yuko und Ippon. Auch im zweiten Kampf gegen den Mongolen Duurenbayar Ulziibayar ließ er einen Ippon-Sieg per Fußwurf folgen. So ging‘s im Pool-Finale gegen Oscar Brayson, seines Zeichens Olympiadritter von Peking 2008 und Vize-Weltmeister von Rotterdam 2009. Hier hatte der Kubaner das bessere Ende für sich, schickte André per Ippon-Sieg in die Trostrunde.

Dort ließ André den nächsten Sieg folgen. In einer souveränen Vorstellung schlug er Roy Meyer. Der Niederländer hatte am Ende des Kampfes drei Bestrafungen auf der Tafel, das reichte André zum Sieg. Schade, dass sich anschließend der Tunesier Faycal Jaballah zwischen André und Bronze stellte. Zwar verpasste der SFVler damit die Grand-Slam-Medaille, aber trotz des verlorenen Kampfes um Platz 3 bewies André mit Rang 5, dass er mit der Weltelite mithalten kann. Als nächstes steht für André der Heim-Grand Prix auf dem Programm, der vom in 21. bis 23. Februar in Düsseldorf stattfindet.

Judo Grand Slam Paris 2014 André Breitbarth Kampf 1 Judo Grand Slam Paris 2014 André Breitbarth Kampf 2 Judo Grand Slam Paris 2014 Palais Omnisport Judo Grand Slam Paris 2014 Flyer

Das Interview mit André zu seiner Leistung in Paris findet ihr auf Youtube unter folgendem Link:

http://www.youtube.com/watch?v=LlusFMUwMg8


Junioren des SFV auf Landeseinzelmeisterschaften erfolgreich

Am Sonntag, den 26. Januar fanden in Holle die Landeseinzelmeisterschaften der weiblichen und männlichen Junioren (u21) statt. Am Start waren auch die SFVler Gerrit Fucke und Julian Schade sowie Jonas Thomsen vom VfL Stade, der in dieser Saison für die Regionalligamannschaft des SFV auf die Matte geht.

Gerrit und Jonas traten in der Gewichtsklasse bis 60 Kg an. Nachem beide in der ersten Runde jeweils ein Freilos hatten, kam es bereits im Viertelfinale zum direkten Aufeinandertreffen der diesjährigen Mannschaftskameraden. Hier hatte Jonas das bessere Ende für sich und zog ins Halbfinale ein. Auch diesen Kampf gewann er, indem er Lokalmatador Arne Koch vom Gastgeber Holle mit einem Ippon auf die Matte schickte und damit im Finale stand. Hier wartete Julian Greco aus Vorsfelde, der sich als letztjähriger Deutscher Junioren-Meister als eine Nummer zu groß erwies. Somit sicherte sich Jonas den Titel des Vize-Landesmeisters 2014. Auch Gerrit kämpfte sich souverän durch die Trostrunde und beendete seine weiteren Kämpfe gegen Dominik Ströde vom SV Wietmarschen und Silas Tietjen vom PSV Oldenburg mit Ippon, was Platz drei und damit die Qulifikation für die Norddeutschen Meisterschaften bedeutete.

Weniger erfolgreich lief es leider für Julian, der eine Gewichtsklasse höher als gewohnt startete und bis 81 Kg antrat. Seinen ersten Kampf konnte er mit Ipppon gegen Jannik Dahlke vom JC Godshorn gewinnen, musste sich aber anschließend gegen den späteren Landesmeister Fabian Karau aus Osnabrück geschlagen geben. Somit ging es für Julian in die Trostrunde, in der er seine nächste Begegnung gegen Marvin Wendland aus Oldenburg mit Ippon gewinnen konnte. Im anschließenden Kampf um Platz drei musst der Braunschweiger gegen Lukas Przemeck vom TSV Bemerode aber seine zweite Niederlage des Tages einstecken, was gleichbedeutend mit Platz fünf war.

Insgesamt fahren damit vier SFV-Junioren zu den Norddeutschen Meisterschaften 2014, denn neben Gerrit Fucke und Jonas Thomsen sind mit den Kaderathleten Robert Barwig in der Gewichtklasse bis 73 Kg und Frederik Jäde bis 81 Kg  zwei weitere SFVler für diese Meisterschaft gesetzt. Allen Platzierten und Qualifizierten sagen wir herzlichen Glückwunsch und wünschen viel Erfolg für die Norddeutschen Meisterschaften, die am 15. Februar beim Blau-Weiß Hollage stattfinden.


André Breitbarth erneut Deutscher Meister

Am 18. und 19. Januar fanden im badischen Ettlingen die Deutschen Meisterschaften 2014 der Frauen und Männer statt. Am ersten Wettkampftag ging dabei auch SFV-Judoka André Breitbarth in der Gewichtsklasse +100 Kg als Titelverteidiger auf die Matte, nachdem er sich im Vorjahr zum erst Mal den nationalen Titel bei den Erwachsenen sichern konnte.

Und auch dieses Jahr wurde nicht weniger erfolgreich, denn erneute kehrte André mit dem Titel des Deutschen Meisters 2014 heim. Nach einem Freilos zum Auftakt bezwang er in seinem ersten Kampf Tobias Pahnke vom Lüner SV nach 1:14 Minuten durch Fußfeger und Haltegriff mit Ippon. Damit war bereits das Ticket für das Halbfinale gebucht, in dem er auf Paul Elm vom UJKC Potsdam traf, einen Athleten, gegen den er zuvor noch nie gekämpft hatte. Dementsprechend ging André den Kampf etwas vorsichtiger an, gewann ihn letztlich aber ebenfalls souverän mit Ippon für Harai-Goshi nach etwas mehr als zwei Minuten Kampfzeit. Dies hieß: erneut Finale. Dieses Mal gegen Sven Heinle, einen alten Bekannten, auf den der SFVler immer wieder bei Turnieren und Trainingslagern trifft. Doch auch Heinle konnte den amtierenden Deutschen Meister nicht aufhalten. André gelang nach 90 Sekunden mit einem O-Soto-Gari der entscheidende Ansatz. Damit heißt der alte und neue Deutscher Meister im Schwergewicht André Breitbarth.

Diese Leistung ist besonders hervorzuheben, da im Vergleich zum Vorjahr dieses Mal (bis auf Robert Zimmermann) alle Schwergewichts-Asse mit dabei waren, als es um die Medaillen ging. So auch Andrés eigene Einschätzung im Siegerinterview: „Es waren deutlich mehr Kämpfer da, auch meine direkten Konkurrenten. Von daher zählt dieser Titel schon mehr als der im Vorjahr“.

Nach diesem erfolgreichen Saisonauftakt auf nationaler Ebene geht es für André in die Vorbereitung auf die internationale Saison, die mit dem Grand Slam Turnier in Paris Anfang Februar beginnt gefolgt vom Heim-Grand Prix Deutschland in Düsseldorf Ende Februar. Der gesamte SFV Europa gratuliert Andre zur erfolgreichen Titelverteidigung und wünscht viel Erfolg & alles Gute für die bevorstehenden Herausforderungen.

DEM 2014 Siegerehrung André Breitbarth DEM 2014 Finale André Breitbarth 1 DEM 2014 Finale André Breitbarth 2


Robert Barwig mit dem DJB im Japan-Trainingslager

Zum Jahresabschluss 2013 ging es im Dezember für die u21-Junioren des DJB zu einem zweiwöchigen Trainingslager nach Japan, um sich auf die ersten Turniere des neuen Jahres vorzubereiten. Mit dabei war auch SFV-Judoka und Nationalkadermitglied Robert Barwig. Angeführt wurde die Delegation von Norbert Specker, dem Bundesjugendleiter des Deutschen Judobundes.

In der ersten Woche schlug die DJB-Auswahl ihr Lager in der Präfektur Tokio auf. Auf dem Programm stand tägliches Training in der Kokushikan Highschool und an der Nitaidai Universität. Für die zweite Woche ging es ins Zetrum der japanischen Hauptstadt an das NTC, dem nationalen Trainingscenter Japans. Trainiert wurde zwei mal drei Stunden täglich. In den gemeinsamen Einheiten mit den Kadetten und der Junioren-Nationalmannschaft des Japanischen Judoverbandes wurden vor allem das Durchsetzungsvermögen und die Ausdauer sowie die technischen Grundlagen auf den Prüfstand gestellt. „Hier in Tokio stehen die Randoris und Technikeinheiten im Fokus“, erklärte der neue u18 Bundestrainer der männlichen Jugend Bruno Tsafak, der zusammen mit Richard Trautmann die 20 mitgereisten Jugendlichen betreute.

Neben der deutschen Mannschaft waren auch die russischen Junioren sowie die Nationalmannschaft aus Italien am NTC. Das absolute Hightlight des Trainingslagers erwartete die jungen Athleten zum Schluss, denn Judolegende Kosei Inoue, Cheftrainer Japans, zeigte seine Spezialtechnik und demonstrierte die vielen Feinheiten seines Uchi-Matas. Am Ende resümierte Bruno Tsafak: „Die Jugendlichen haben in den vergangenen zwei Wochen sehr viel gelernt und können dieses Wissen nun mit nach Deutschland nehmen (…).“

Trainingslager Tokio DJB-Kader u21


SFV-Judoka bei Prüfung zum 2. Dan erfolgreich

Am 14. Dezember 2013 stellten sich sechs Prüflinge den Anforderungen der Prüfung zum 1. und 2. Dan im Bezirk Weser-Ems im Dojo der SG Schwarz-Weiß Oldenburg. Mit dabei waren auch SFV-Trainerin Anika Richter und Bundesligakämpferin Viktoria Müller, die gemeinsam zur Prüfung zum 2. Dan antraten.

Bereits im Vorfeld hatten sich die beiden intensiv und fast ein Jahr lang vorbereitet. So wurden insgesamt drei Lehrgänge in Nienburg, Hamburg und Oldenburg besucht und ab September regelmäßig fünf Mal die Woche speziell für die Prüfung trainiert.

In der Prüfung selber ging es darum, eine Kata bestehend aus Boden-Techniken, eine Anwendung im Stand mit dem Erklären der eigenen Spezialtechnik, eine Anwendung im Boden, Stand-Boden-Übergänge und einen Theorie-Teil zu meistern. Am Ende zahlte sich die akribische und sorgfältige Vorbereitung aus, denn beide bestanden die Prüfung und sind nun Träger des 2. Dans („zweiter schwarzer Gürtel“). Der SFV gratuliert beiden Athletinnen recht herzlich zu der bestandenen Prüfung.

2. Dan Anika Richter & Viktoria Müller 2. Dan Anika Richter & Viktoria Müller Gruppenfoto


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