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SFV-Kämpfer beenden Liga-Saison erfolgreich: MTV Vorsfelde II wird Nord-Meister

Noch vor der Sommerpause beendeten diverse SFV-Athletinnen und Athleten erfolgreich die Ligasaison mit ihren jeweiligen Teams. Sowohl unsere Frauen als auch die Männer erreichten dabei vordere Platzierungen in Regional- und Landesliga. Besonders hervorzuheben ist der Meistertitel in der Regionalliga Nord der Frauen, den Jenny Martin, Anika Richter, Madeleine Voss und Rieke Reisner mit dem MTV Vorsfelde II holten.

MTV Vorsfelde II Meister ReLi 2016Für die MTV-Mädels fanden die Kampftage Nummer 3 & 4 am 04. und 18. Juni statt. Am dritten Kampftag beim ausrichtenden Team Prosecco OTB aus Osnabrück ging es neben dem Gastgeber auch gegen die Teams vom Braunschweiger Judo Club und JC Godshorn. Nachdem es gegen den OTB zum Auftakt ein hart umkämpftes 3:3-Unentschieden gab, wurden die weiteren Begegnungen gegen den BJC und Godshorn mit 5:2 bzw. 4:3 gewonnen. Damit verteidigten die MTVerinnen ihren Platz an der Sonne und reisten als Tabellenerster zum vierten und letzten Kampftag, der am 18.06. beim Bramfelder SV ausgetragen wurde. Trotz eines Vorsprunges von fünf Punkten war das erklärte Ziel – der erneute Meistertitel – noch keinesfalls erreicht. Denn an diesem letzten Kampftag trafen sich alle Mannschaften der Liga und für jedes Team galt es, vier Begegnungen zu bestreiten. Also gab es noch ordentlich Punkte zu verteilen. Gleich der Start missglückte dem MTV dann auch mal richtig und so hieß es am Ende 1:6 gegen Gastgeber Bramfeld. Im zweiten Kampf gegen die JG Sachsenwald zeigten die MTV-Frauen dann aber ein ganz anderes Gesicht und siegten mit viel Einsatz, Tempo und Motivation 5:2.

Somit fehlte nur noch ein Sieg, um die Meisterschaft perfekt zu machen. Dies gelang auch gleich im nächsten Aufeinandertreffen gegen den TSV Kronshagen, der ebenfalls mit 5:2 besiegt wurde. Damit war der Drops gelutscht, der Meistertitel eingefahren und die Luft verständlicherweise raus. Die abschließende Begegnung der Saison, die für den Tabellenstand aus Vorsfelder Sicht letztlich unbedeutend war, wurde gegen den Tabellenzweiten Budokan Lübeck dann auch mit 0:7 verloren, was der Freude aber keinen Abbruch mehr tat. Neben den SFVlerinnen Jenny Martin, Anika Richter, Madeleine Voss und Rieke Reisner gehörten ferner zum erfolgreichen Meister-Team: Janne & Elna Ahrenhold, Fabienne Binder, Jana Buschermöhle, Kristin Gärner, Ilke Gliemann, Maren Habicht, Valerie Hase, Anna & Lisa Lachetta, Mariele & Theres Ludwig, Pia Rzepka, Swea Schinzel, Mandy Sonnemann sowie Annika, Katinka, Maike und Merle Wittekind.

BJC LaLi 2016 4. KTIn der niedersächsischen Landesliga der Männer wurde der vierte und letzte Kampftag bereits am 28. Mai ausgetragen. Während Julian Schade mit dem Braunschweiger Judo Club nach Osnabrück reiste, musste das Hambührener Team von Simon Voss seinen letzten Kampf in Bremen bestreiten. Für den BJC ging es gegen die Mannschaften von der JG Uelzen und vom Osnabrücker TB. Gegen Gastgeber Osnabrück leistete auch Julian seinen Beitrag für einen erfolgreichen Saisonabschluss. In seiner Gewichtsklasse bis 81Kg zeigte er einmal mehr, dass auf ihn Verlass ist und punktete nach kurzer Abtastphase mit einer sehenswerten Sicheltechnik zum 4:0-Zwischenstand. Da der BJC am Ende beide Begegnungen mit 5:2 gewann, sicherte sich das Braunschweiger Landesligateam den Vizemeistertitel.

~7054680Der SV Hambühren musste beim Saisonabschluss auf seinen Punktegaranten Simon Voss verzichten, der an den drei vorherigen Kampftagen insgesamt acht Punkte für sein Team geholt hatte. Für die Mannen aus der Nähe von Celle stand an diesem Samstag aber nur noch ein Kampf gegen die KG Jork/Drochtersen an. Andere Leistungsträger wie Team-Coach Andy von Rekwoski, Marcus Rodewald oder Mirko Zemva sprangen in die Bresche, so dass Hambühren 4:3 gewann und sich damit den hervorragenden dritten Platz in der Abschlusstabelle sicherte.

Weitere spannende Liga-Kämpfe erwarten euch dieses Jahr noch mit dem Braunschweiger JC in der 2. Bundesliga der Männer, zu dessen Team unsere SFV-Kämpfer Sven Oliver Gärtner und Frederik Jäde gehören. Z.B. am 10.09. mit dem Heimkampf gegen Bushido Köln im Dojo an der Eisenbütteler Straße.


Erst Grand Prix-Bronze, dann die offizielle Olympia-Nominierung

Einen besseren Abschluss hätte der Juni für SFV-Kämpfer André Breitbarth kaum finden können: zunächst gab es beim letzten Härtetest vor Olympia noch einmal Edelmetall beim Judo Grand Prix in Budapest, dann folgte zwei Tage später die offizielle Nominierung für die Olympischen Spiele in Rio durch den Deutschen Olympischen Sportbund.

Nachdem für den Braunschweiger im Juni zunächst in ein dreiwöchiges Trainingslager im österreichischen Rauris auf dem Programm stand, gab es am Ende des Monats noch einmal eine letzte Standortbestimmung vor den Olympischen Spielen in Rio. Beim Grand Prix im ungarischen Budapest ging ein Großteil der deutschen Olympianominierten auf die Matte. Am 26.06. hatte André als einer der gesetzten Athleten in seiner Gewichtsklasse +100Kg zunächst ein Freilos und traf anschließend auf den Franzosen Nabil Zalagh. Zwar musste er über die volle Kampfzeit von fünf Minuten zwei Shido-Bestrafungen einstecken, konnte seinerseits aber auch eine Yuko-Wertung erzielen, was für den Sieg reichte. Im anschließenden Halbfinale gegen den Japaner Katsuma Ueda musste der DJB-Kämpfer erneut über die volle Distanz von fünf Minuten gehen. Hier gelang es keinem der Kämpfer, eine Wertung zu erzielen, so dass André der Einzug ins Finale durch 3:1 Shido-Bestrafungen gegen ihn verwehrt blieb. Somit gab es im kleinen Finale noch die Chance auf die Bronzemedaille. Hier gelang dem Kämpfer vom SFV Europa gegen den Serben Zarko Culum nach knapp 2:30 Minuten die entscheidende Ippon-Technik, womit sich André den Platz auf dem Podest sicherte.

Zwei Tage später gab es dann die nächste Erfolgsmeldung: die offizielle Nominierung für die Olympischen Spiele in Rio. Durch den Deutschen Judo-Bund war André bereits nominiert, jedoch musste dem noch durch den Deutschen Olympischen Sportbund zugestimmt werden. So geschehen am 28.06., womit sich der Braunschweiger Judoka endgültig sicher sein konnte: ich fahre nach Rio!

Am 12. Juli – genau einen Monat vor seinem Wettkampf bei den Olympischen Spielen – ging es dann auch zur Olympia-Einkleidung in Hannover, wo André sein Outfit für den absoluten Höhepunkt des Jahres verpasst bekam. „Cooler Chic statt bunter Samba-Look: Die deutsche Olympia-Mannschaft wird bei der Eröffnungs- und Schlussfeier der XXXI. Sommerspiele in Rio de Janeiro kein Farbtupfer sein, dürfte mit dem modernen Outfit aber eine gute Figur machen.“ urteilte die Frankfurter Allgemeine Ende April bei der Vorstellung des deutschen Rio-Outfits.

Seinen Olympia-Wettkampf wird André folglich am Freitag, den 12. August 2016 bestreiten. Das Turnier startet für die Männer im Schwergewicht kurz vor 16Uhr deutscher Zeit und endet mit dem Finale um 22.20Uhr. Wann und wo genau ihr die Judo-Wettkämpfe im TV und Live-Stream verfolgen könnt, darüber werden wir rechtzeitig vorher noch einmal detailliert informieren.

FB_IMG_1468918611820Judo Deutsches Olympiateam Männer 2016FB_IMG_1468918649208Olympia 2016 Judo Schwergewicht Zeitplan


Volle Hütte beim gemeinsamen Training mit Judo-Ass André Breitbarth

Judotraining mit André BreitbarthMontag, der 20. Juni 2016 gegen 17.00 Uhr. Das Dojo des SFV Europa Braunschweig füllt sich immer mehr, gespannt warten kleine und große Judoka auf den Beginn der Trainingseinheit. Der Grund: SFV-Athlet André Breitbarth – seines Zeichens zweifacher Deutscher Meister, Dritter der Europameisterschaften, Fünfter der Weltmeisterschaften und für die Olympischen Spiele in Rio 2016 nominiert – hat sich bei seinem Heimatverein für eine gemeinsame Trainingseinheit mit anschließender Autogrammstunde angekündigt.

„Diese Gelegenheit wollten wir niemandem vorenthalten, so dass wir alle Vereine der Region zu diesem Event eingeladen haben. Schön, dass dann auch so viele unserem Aufruf gefolgt sind“, kommentierte Vereinsvorstand Simon Voss die Teilnehmerzahlen. Am Ende waren nicht nur fast 70 Kinder und Jugendliche auf der Matte, sondern auch zahlreiche interessierte Eltern sowie Medien- und Pressevertreter von NDR, Braunschweiger Zeitung und Andrés Sportmarketing-Agentur TalentEntdecker, die den Auftritt des Olympiastarters unbedingt mit verfolgen wollten.

Gemeinsam mit den Heimtrainern der teilnehmenden Vereine wie zum Beispiel dem SFV, dem Braunschweiger Judo Club oder den Judofüchsen aus Hordorf führte André durch die 90-Minütige Einheit. Nachdem er die Kids und Jugendlichen durch eines seiner eigenen Lieblingsspiele aufgewärmt hatte, ging es mit einer Reihe von Turn- und Beweglichkeitsübungen weiter, die einige der Nachwuchsathleten ganz schön ins Schwitzen brachten. Doch früh übt sich, wer einmal ein Großer werden will dachte sich André, schließlich ist er selber das beste Beispiel dafür.

Anschließend führte er seine jeweiligen Spezialtechniken im Stand (Harai Goshi) und Boden (einen Umdreher in den Haltegriff) vor, die dann unter seiner Aufsicht und Anleitung geübt wurden. Hier und da hatte André auch noch ein paar Tipps für den Judo-Nachwuchs parat. Wie fasziniert die Teilnehmer von André waren, fasste der Kommentar eines anwesenden Trainers zusammen: „Ich habe noch nie erlebt, dass 70 Kinder auf einem Haufen beim Erklären einer Technik so ruhig und leise sein können.“ Den Abschluss des Trainings bildete ein gemeinsames Spiel, das allseits beliebte „Rüben ziehen“. Auch hier ließ es sich André nicht nehmen, mitzumachen, was selbst einem austrainierten Athleten wie ihm die ein oder andere Schweißperle auf die Stirn trieb.

Am Ende des Trainings wurde der Kämpfer vom SFV Europa nicht nur mit viel Applaus verabschiedet. Als Dankeschön und Talisman für Rio wurde ihm ein T-Shirt überreicht, das während Andrés anschließender Autogrammstunde von allen Teilnehmern der Trainingseinheit unterschrieben wurde.

Und was sagte der Hauptakteur selber zu seinem Auftritt? „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit dem Judonachwuchs und den etwas älteren zu trainieren. Und vielen Dank für das T-Shirt mit euren Unterschriften. Es bekommt einen extra Platz in der Tasche für Rio.“

Auch für uns vom SFV war es ein klasse Training und eine super Aktion, dass André mitten in seiner Olympia-Vorbereitung die Zeit gefunden hat, in Braunschweig vorbei zu schauen. Daher ein herzlicher Dank an André und seine Eltern, die maßgeblich an der Organisation beteiligt waren. Außerdem bedanken wir uns bei allen Teilnehmern, Trainern, Eltern, Fotografen, Medienvertretern und allen anderen Unterstützern, die das Training zu einem vollen Erfolg gemacht haben.

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Ehemaliger Bundestrainer und SFV-Trainer Mihail Donciu verstorben

Grand Prix Düsseldorf 2015 SFV-Trainer Mihail DonciuAm vergangenen Freitag erreichte uns eine traurige Nachricht: Mihail Donciu ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Alter von 72 Jahren an den Folgen eines Herzleidens verstorben. Nicht nur wir als sein Heimatverein, sondern ganz Judo-Deutschland trauert um einen erfolgreichen Trainer, Freund und Weggefährten.

Geboren und aufgewachsen in Rumänien, begann Mihail in seiner Hauptstadt Bukarest mit dem Judosport, ehe er Ende der 70er Jahre nach Deutschland kam. Hier nahm er auf Vereins-, Landes und nationaler Ebene verschiedene Trainerposten wahr, unter anderem als DJB-Bundestrainer der Frauen und männlichen Jugend. Auch eine Reihe von SFV- bzw. PSV-Athleten wie Patrick Möhring, Marco Nicolosi und Benjamin Machuletz gelang zu seiner Amtszeit der Sprung in den Jugend-Bundeskader.

Profilbild Mihail DonciuWeil die Judo-Stadt Braunschweig für den diplomierten Sportlehrer und Träger des 8. Dan über Jahrzehnte hinweg seine Heimat war, blieb er insbesondere hier auch in den Jahren nach seiner Pensionierung dem Judosport treu. Mit viel Leidenschaft widmete er sich dem Kinder- und Jugendtraining im SFV Europa, gab sein Wissen an jüngere Trainer weiter, unterstützte Prüflinge bei Dan-Prüfungen und besuchte Judo-Events wie den Grand-Prix in Düsseldorf oder das Masters-Turnier in Bremen.

Wir sprechen seiner Familie und seinen Angehörigen unser tief empfundenes Beileid aus und danken allen Wegbegleitern für die Anteilnahme. Der Vorstand und das Trainerteam des SFV Europa verneigt sich vor Mihail und seinem Lebenswerk. Wir werden dich vermissen!


Vorbeikommen und mitmachen: Judotraining mit André Breitbarth

Am 20.06. erwartet euch ein besonderer Leckerbissen: SFV-Judoka André Breitbarth –  zweifacher Deutscher Meister, Dritter der Europameisterschaften, Fünfter der Weltmeisterschaften und gerade frisch für die Olympischen Spiele in Rio nominiert – wird uns für eine gemeinsame Trainingseinheit in Braunschweig besuchen. Hierzu laden wir Kinder und Jugendliche aller Altersklassen und aus allen Vereinen recht herzlich ein.

Nach seiner Nominierung liegt für André der Fokus zwar klar auf der Vorbereitung für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio, dennoch lässt es sich der Braunschweiger nicht nehmen, seinem Heimatverein mal wieder einen Besuch abzustatten.

Wann? Am Montag, den 20. Juni 2016 von 17.30 bis 19.00Uhr.
Was? Judotraining von und mit André Breitbarth inklusive Autogrammstunde.
Wo? Im Dojo des SFV Europa, Friedrich-Voigtländer-Straße 41 in 38104 Braunschweig. Der Eingang zur Sporthalle erfolgt über den Springkamp.
Wer? Judobegeisterte Kinder und Jugendliche aller Altersklassen, aus allen Vereinen und aller Leistungsstufen.

Also kommt vorbei und sorgt für ein volles Dojo. Wir freuen uns auf euch!

Judotraining mit André Breitbarth


Der Wahnsinn! SFV-Judoka André Breitbarth für Olympia nominiert

DJB Rio LogoWas in den letzten Monaten immer wahrscheinlicher wurde, ist nun gewiss: Andrés Traum von Rio wird wahr, denn der Top-Athlet vom SFV Europa ist vom Deutschen Judo-Bund für die Olympischen Sommerspiele 2016 als Starter in der Gewichtsklasse +100Kg nominiert worden. In einer eigens einberufenen Trainerratssitzung des DJB in der Sportschule Wedau wurden die möglichen Olympiakandidaten benannt.

Einer von Ihnen ist André, der damit zum 13-köpfigen Aufgebot des Deutschen Judo-Bundes bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gehört. Endgültige Klarheit herrscht allerdings erst nach der Zustimmung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der die Nominierungsvorschläge einer eingehenden Prüfung unterzieht. Final werden die Namen der Olympioniken am 28. Juni 2016 veröffentlicht.

Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass Andrés Name dabei sein wird, denn wirklich überraschend kam die Nominierung für den Braunschweiger nicht – auch wenn er zuvor ungern offen über dieses Thema gesprochen hat. Als aktuell Sechzehnter in der Weltrangliste der International Judo Federation hatte er in den vergangenen Monaten genügend Punkte gesammelt, um seinen nationalen Konkurrenten Sven Heinle weit hinter sich zu lassen.

André Breitbarth GP Kuba„Nach zwei Jahren der Qualifikation mit Höhen und Tiefen freue ich mich riesig. Doch der Weg ist noch nicht zu Ende. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir die Daumen gedrückt und mich unterstützt haben.“ kommentierte André die Nominierung auf seiner Facebook-Seite.

Ab sofort liegt der Fokus also auf der Olympiavorbereitung. Noch bis zum 17. Juni weilt André mit der Nationalmannschaft im österreichischen Rauris, um sich in einem dreiwöchigen Trainingslager auch auf die Bedingungen in Brasilien vorzubereiten. Anschließend geht es nach Spanien in ein internationales Trainingscamp.

Wir gratulieren André zu seiner Nominierung und sind stolz, mit ihm wieder einen Olympioniken in unseren Reihen zu haben. Auch der Deutsche Judo-Bund hat eigens für die Spiele in Rio eine Website eingerichtet, auf der alle wichtigen Informationen zu den Athletinnen und Athleten sowie zu den Olympischen Spielen veröffentlicht werden. Die Seite ist über rio2016.judobund.de abrufbar.


SFV-Nachwuchs räumt beim 18. Fuchsturnier des TSV Hordorf ab

IMG-20160607-WA0000Am Sonntag, den 05. Juni fand das alljährliche Fuchsturnier des TSV Hordorf für Mädchen und Jungen der Altersklassen u9 & u12 statt. Am Start waren auch wieder unsere Judoka des SFV Europa, die nicht nur weitere Wettkampferfahrung sammeln konnten, sondern auch zahlreiche Medaillen einheimsten.

„Hordorfer Fuchsturnier wird volljährig“ titelte das Internetportal regionlasport.de in einem Bericht vom 01. Juni auf seiner Internetseite. Denn in diesem Jahr luden die Hordorfer Judofüchse um ihren 1. Vorsitzenden Uwe Grünvogel bereits zum 18. Mal zu ihrem Fuchsturnier in der Turnhalle in Cremlingen ein. Damit ist die Veranstaltung im Bereich des Niedersächsischen Judo-Verbandes ein fester Bestandteil der Wettkampfszene und sogar Vereine aus anderen Bundesländern nutzen das Turnier, um ihre Wettkampferfahrungen auszubauen. So waren auch in diesem Jahr gut 200 weibliche und männliche Judoka im Alter von 7 bis 11 Jahren aus mehr als 20 Vereinen auf der Matte.

Mittendrin statt nur dabei waren insgesamt zehn unserer Nachwuchssportler. Bei den Jungen der u9 hatte der SFV acht Teilnehmer gemeldet, die je 2x Platz 1, Platz 2 und Platz 3 belegten sowie je 1x Platz 4 und Platz 5. Nils Geiger (3 Siege) und Marwin Mawlawi (4 Siege) konnten sich gegen alle Gegner in ihren Pools erfolgreich durchsetzen und gewannen Gold. Leif J. und Armin Mawlawi verloren beide nur ein Mal, gewannen den Rest ihrer Kämpfe und durften sich somit über Silbermedaillen freuen. Auch Paul Stadler und Jonas Schinköthe konnten sich mit Bronze beide einen Platz auf dem Siegertreppchen sichern. Eher durchwachsen verlief das Turnier für Mantas Ostermann (Platz 4) und Jannek Pohlmann (Platz 5), die es dieses Mal leider nicht auf das Podest schafften, trotzdem aber gute kämpferische Leistungen zeigten.

Eine Neuerung in der u9 war, dass nicht nach den klassischen Wertungen gekämpft, sondern ein Punktesystem eingeführt wurde, um die Kämpfe etwas ausgeglichener zu gestalten und die Kampfzeit besser auszunutzen. So benötigten die Kids für einen vorzeitigen Sieg nicht wie sonst einen Ippon, sondern es waren 10 Punkte notwendig. Jede Wertung wurde dabei unterschiedlich bepunktet: Für einen Yuko gab es zwei, für einen Wara Ari drei und für einen Ippon vier Punkte.

Bei den Mädchen gingen für den SFV Judith Kindler und Lena Wendt auf die Matte. Lenas Statistik: 3 Kämpfe, 3 Siege, Gold. Genauso viele Siege holte Judith, allerdings hatte sie einen Kampf mehr und musste sich auch ein Mal geschlagen geben. Das machte in der Endabrechnung Silber.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer und ein ganz besonderer Dank an unsere Trainerin Anika Richter, die an diesem Tag die Turnierbetreuung für alle unsere SFV-Kids alleine übernahm.


Kampfgemeinschaft aus SFV & MTV holt zwei Mal Platz drei bei den LMM u15

Am ersten Juni-Wochenende war unser Nachwuchs vom SFV mal wieder erfolgreich auf der Judomatte im Einsatz. Unsere Mädchen & Jungs der u15 traten in einer Kampfgemeinschaft mit dem MTV Vorsfelde bei den Landes-Mannschaftsmeisterschaften an und brachten zwei Bronzemedaillen mit nach Hause.

Die LMM fand am Samstag, den 04. Juni beim Gastgeber VfL Grasdorf statt. Insgesamt gingen sechs weibliche und sechs männliche Mannschaften im neu eingeführten vorgepoolten System an den Start. Mit dabei auch die Kämpferinnen und Kämpfer des SFV Europa sowie MTV Vorsfelde, die sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen gemeinsame Teams in Form von Kampfgemeinschaften an den Start brachten. Beide Mannschaften sicherten sich den 3. Platz und somit die Bronzemedaille.

Die Mädchen starteten mit einem 4:3-Sieg gegen den Nordhorner JC. Die Punkte holten Aimee Zarro (-36Kg/Vorsfelde), Mayleen Dittmann (-57Kg/Vorsfelde), Chiara Sixt (-52Kg/SFV Europa), und Svea J. (-40Kg/SFV Europa). Im anschließenden Poolfinale gegen das Team von Eintracht Hildesheim mussten sich die Kämpferinnen aus der Judoregion Braunschweig/Wolfsburg nach ansehnlichen Kämpfen geschlagen geben. Nichtsdestotrotz wurde damit als Pool-Zweiter das Halbfinale erreicht. Leider wurde auch dieses gegen die Kampfgemeinschaft Judo in Holle / VfL Grasdorf mit 2:5 verloren, womit unsere Mädchen die Bronzemedaille holten. Zum Team gehörten:
Aimee Zarro, Svea J., Paulina Ernst, Julia Geiger, Tyra Jagusch, Phia Domition, Mayleen Dittmann und Chiara Sixt.

Die Jungen mussten in ihrer ersten Begegnung gegen die Kampfgemeinschaft TSV Barrien / TSV Sulingen ran. Das Ergebnis lautete 5:3 für die KG aus Vorsfelde und Braunschweig. Die Punkte holten Ilias Küster (-46Kg/Vorsfelde), Mathieu Dittmann (-46Kg/Vorsfelde), Simon Kindler (-37Kg/SFV Europa), Sören Wendt (-40Kg/ SFV Europa) und Jonas Bertram (-50Kg/Vorsfelde). Das darauf folgende Poolfinale gegen die Heimmannschaft vom VfL Grasdorf gestaltete sich mehr als ausgeglichen und wurde nach einem 4:4 nur durch die bessere Unterbewertung zu Gunsten der Grasdorfer verloren. Auch die Jungs erreichten damit als Pool-Zweiter das Halbfinale und wie schon zuvor die Mädchen verpassten sie leider das Finale. Die junge Mannschaft musste sich den Sportlern von Eintracht Hildesheim mit 1:7 geschlagen geben, was gleichbedeutend mit Platz 3 und der Bronzemedaille war. Zum Team gehörten:
Sarsen Schmidt, Simon Kindler, Sören Wendt, Mathieu Dittmann, Ilias Küster, Moritz Schöne, Jonas Bertram, Sinan Küster, Ole Pfannenschmidt und Heiko Heitgreß.

Ein herzlicher Dank geht an unsere beiden Coaches Lisa Lachetta (Vorsfelde) und Julian Schade (SFV), die sich wie immer kompetent und mit viel Einsatz um die Organisation und Betreuung während Wettkampfes gekümmert haben.

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SFVler im Judocamp auf Borkum – Ein Bericht von Emilia, Lara, Paulina und Marlene

Die Vereine SFV Europa Braunschweig und der MTV Vorsfelde fuhren über Pfingsten gemeinsam nach Borkum ins Judocamp. Der TUS Borkum stellte dazu seine Halle zur Verfügung.

Die Anreise (14.05.2016)
Wir trafen uns um 7:00 Uhr am Braunschweiger Bahnhof. Nach zwei Umstiegen und einer Katamaranfahrt kamen wir um ca. 14:30 Uhr auf Borkum an. Nach dem langen Sitzen tobten wir uns bei einem ersten Judotraining mit den Borkumern Judoka aus. Geschlafen wurde auf Luftmatratzen in der Halle – schnarch.

Sonntag (15.05.2016)
Das Frühstück fand immer im Gästehaus des TUS Borkum statt. Tagsüber hatten wir zwei Mal Training und waren im Gezeitenland schwimmen. Am Abend haben Julian, Freddi und Marc für uns gegrillt- brutzel, brutzel.

Montag (16.05.2016)
Der Tag begann mit einem anstrengenden Frühtraining- keuch.
Danach ging es weiter mit einer lustigen Strandrallye- ha ha.
Pizza stärkte uns für die darauffolgende Umgebungserkundung in Gruppen. Anschließend gab es ein weiteres Training. Der Tag wurde mit einem Lagerfeuer in den Dünen gekrönt. Es gab Stockbrot und Würstchen- mmmhhhh.
Gegen Ende durchnässte uns der Regen- plitsch, platsch.

Abreise (17.05.2016)
Morgens packten wir unsere Sachen. Nach dem Frühstück hatten wir noch Zeit in der Stadt zu bummeln- latsch, latsch, kauf, kauf.
Um ca. 15 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Nach Verspätung und verpasstem Anschluss waren wir um 21:40 Uhr zurück in Braunschweig.

Von Dings und Bums, in Klammern von uns.

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André Breitbarth belegt Platz 7 bei den Europameisterschaften

EM 2016 André Breitbarth vs. Michal Horak„Same procedure as last year“ mag dem einen oder anderen zu Andrés Abschneiden bei den diesjährigen Europameisterschaften durch den Kopf gegangen sein. Wie bereits in 2015 landete der SFVler bei den kontinentalen Titelkämpfen der Frauen & Männer in der Gewichtsklasse +100Kg auf dem siebten Platz.

Die EM fand dieses Jahr vom 21. bis 24. April in der Tatneft Arena im russischen Kasan statt. Am Abschlusstag der Einzelwettkämpfe ging es für den Braunschweiger zunächst gut los. Nach einem Freilos in der ersten Runde musste er gegen den Tschechen Michal Horak antreten. Nach recht verhaltenem Beginn, für den André eine Passivitätsstrafe (einen Shido) zugesprochen bekam, gestaltete er den Kampf deutlich aggressiver. Zwei Shidos gegen Horak wegen Heraustretens aus der Matte waren die Folge. Nach zweieinhalb Minuten Kampfzeit erwischte André den Tschechen mit einem Hüftwurf, für den er eine große Wertung (Wara Ari) zugesprochen bekam. Diesen Vorsprung verwaltete André über die restliche Zeit und zog letztlich souverän in die nächste Runde ein: das Viertelfinale.

Hier ging es dann gegen den Franzosen Teddy Riner, seines Zeichens Olympiasieger und achtfacher Weltmeister. Wie schon beim letzten Aufeinandertreffen war André auch dieses Mal leider chancenlos und musste nach 23 Sekunden die Ippon-Niederlage hinnehmen.

In der Trostrunde traf der SFVler auf Oleksandr Gordiienko aus der Ukraine. Eigentlich standen die Chancen gut für André, in das kleine Finale um die Bronzemedaille einzuziehen, denn den Ukrainer hatte er beim Grand Prix in Düsseldorf in diesem Jahr noch besiegt. In einem zunächst ausgeglichenen Kampf drängte André Gordiienko nach rund 2:30 Minuten aus der Matte, der beugte sich ab und André wollte mit dem Bein über den Rücken des Ukrainers steigen. In diesem Moment kam Gordiienko wieder hoch und André traf ihn mit dem Bein aus Versehen am Kopf. Eine unglückliche und keinesfalls absichtliche Aktion, die die Kampfrichter aber als unsportliche Tätigkeit werteten und André eine so genannte Hansoku-Make-Bestrafung aussprachen, was die sofortige Disqualifikation bedeutete.

Diese Niederlage war auch gleichbedeutend mit dem Ausscheiden für André aus dem Turnier, womit er auf Platz 7 landete. Kleiner Trost: immerhin holte er damit noch 64 Punkte für die Welt- und Olympiaquali-Rangliste, wohingegen sein nationaler Konkurrent im Schwergewicht um das Olympiaticket, Sven Heile aus Fellbach, durch eine Niederlage in der ersten Runde leer ausging.


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